| Till Fest | |
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| Allgemeine Informationen | |
| Ort | Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig |
| Genre | Neue Deutsche Härte, Industrial Metal |
| Veranstalter | Till Lindemann |
| Zeitraum | 2026 |
| Website | Till-Lindemann.com |
| Besucherzahlen | |
| 2026 | 28.000 |
Das Till Fest ist ein deutsches Festival des Sängers Till Lindemann. Es fand erstmals 2026 am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig statt. Die erste Ausgabe verzeichnete insgesamt 28.000 Besucher.
Mit dem Beginn der Solo-Tournee Meine Welt von Till Lindemann, bei der er insgesamt 39 Shows in 24 Ländern spielte, wurde das Till Fest erstmals angekündigt. Es handelt sich dabei um zwei Open-Air-Shows unter dem Motto One Festival. Two Shows. Two Worlds. Dabei handelt es sich bei beiden Headliner-Auftritten von Till Lindemann um seine einzigen Europaauftritte im Jahr 2026. Als Veranstalter tritt Till Lindemann selbst auf, die Organisation erfolgt über Mawi Concert.
Das Festival fand am 3. und 4. Juli 2026 statt. Am Eröffnungsabend waren rund 13.000 Besucher anwesend, am zweiten Tag rund 15.000. Neben Till Lindemann spielte als weitere Hauptband Ministry an beiden Abenden sowie Aesthetic Perfection am ersten und Hocico am zweiten Abend. Für Ministry waren es ebenfalls die beiden einzigen Europa-Auftritte. Neben der Hauptbühne gab es eine Nebenbühne, auf der die Umbaupausen der Hauptbühne aufgefüllt wurden. Aus Jugendschutzgründen war das Festival ab 18 Jahren frei gegeben.
Das Konzert war um die beiden Headliner-Shows von Till Lindemann konzipiert. Er spielte sowohl Material seiner Band Lindemann, die er mit Peter Tägtgren gegründet hatte, als auch Material seiner Solokarriere, insbesondere vom Album Zunge, jedoch keine Songs seiner Band Rammstein. Dabei war das erste Set in Schwarz getaucht und die Setlist bis auf die Zugaben identisch mit der Setlist des letzten Auftritts in Leipzig 2025. Der zweite Auftritt hatte eine etwas andere Setlist, wobei es Überschneidungen gab. Hier war die Bühne in Rot getaucht.
| 3. Juli | 4. Juli |
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Zugaben
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Ankündigung und Solotour von Till Lindemann erfolgten noch unter dem Eindruck der Vorwürfe von Frauen gegen Till Lindemann, die dem Erfolg der Tournee jedoch keinen Abbruch taten. Auch vor dem Festival wurden Stimmen gegen Till Lindemann laut, die sich auf die damaligen Vorwürfe bezogen. Am Donnerstag vor dem Festival fand eine Kundgebung unter dem Motto „Kein Applaus für Lindemann“ statt.
Weitere Kritik zog das Festival an sich auf sich. So äußerte sich Anselm Hartinger, der Vorsitzende der Stiftung Völkerschlachtdenkmal, kritisch zu dem Auftritt von Lindemann. Insbesondere dessen martialisches Auftreten passe nicht zu dem Ort. Eine Anwohnerin hatte eine Petition gegen das Festival gestartet, die jedoch nur 200 Unterschriften erhielt. Auch Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sprach sich gegen das Festival aus und führte ebenfalls die gewaltaffinen Songtexte vor der historischen Kulisse an. Allerdings weitete er seine Kritik auf jegliche Veranstaltungen am Völkerschlachtdenkmal aus, wo auch schon verschiedene Bands wie Die Fantastischen Vier aufgetreten sind und auch das Wave-Gotik-Treffen jährlich Veranstaltungen organisiert.
Letztlich verliefen aber beide Tage ohne größere Proteste.