Tillmann Gottschalk

Tillmann Gottschalk (* 15. November 1905 in Lendersdorf, jetzt Düren; † 26. Mai 1991 in Kreuzau) war ein Mundartdichter und Autor.

Biografie

Tillmann Gottschalk war das dritte von zehn Kindern. Er lernte das Handwerk des Formers in der Eisenhütte seines Geburtsortes. Dort blieb er bis zu seiner Pensionierung beschäftigt, zuletzt als Gießereimeister.

Werdegang

Gottschalk wurde in seinen literarischen Werken vom Katholischen Jungmännerverein gefördert.

Ab 1930 erschienen seine ersten Mundartgedichte in Dürener Tageszeitungen. 1938 gab er sein erstes Buch unter dem Titel „Eefelblome“ heraus. Dichtertagungen und Vorlesungen führten ihn nach Aachen, Krefeld, Mönchengladbach, Düren, Jülich und an viele andere Orte.

Ehrungen

Gottschalk wurde 1971 in Kreuzau, wo er seit 1929 wohnte, zum "verdienten Bürger" ernannt. Nach ihm wurde eine Straße benannt. Der Landschaftsverband Rheinland zeichnete Gottschalk 1977 mit dem Rheinlandtaler aus. Im neuen Ortskern "Am Dorfbrunnen" wird in einer lebensgroßen Gestalt ein „Mundartdenkmal“ vom „Ahle Schlupp e. V.“ aus Bronze aufgestellt.

Werke

Literatur und Quellen

Personendaten
NAME Gottschalk, Tillmann
KURZBESCHREIBUNG deutscher Heimatdichter
GEBURTSDATUM 15. November 1905
GEBURTSORT Lendersdorf
STERBEDATUM 26. Mai 1991
STERBEORT Kreuzau