
Tim Douglas Harford (* 27. September 1973 in Kent) ist ein britischer Ökonom und Journalist. Er ist Autor des Bestsellers The Undercover Economist (dt. Ökonomics), der in 30 Sprachen übersetzt und weltweit fast eine Million Mal verkauft wurde.
Tim Harford ist als Kolumnist für die Financial Times tätig und schreibt auch für andere Magazine und Zeitungen wie The Atlantic, Esquire, Forbes Magazine, Wired, New York Magazine, The Guardian, London Times, Washington Post und New York Times. Zudem präsentiert er TV- und Radiosendungen für die BBC und weitere Programme.
Zuvor arbeitete Harford für Royal Dutch Shell und die Weltbank. Er ist ein Visiting Fellow am Nuffield College und an der Cass Business School. Er lebt in Oxford mit seiner Frau und drei Kindern.
2010 wurde er von der Royal Statistical Society dafür ausgezeichnet, dass er in seinen Büchern statistische Verfahren allgemeinverständlich präsentiert.
Harford ist Anhänger von Paul Romers Konzept der Charter Cities, die Harford auch innerhalb eines Landes verwirklicht sehen möchte. Dies gibt Raum für Fehlversuche (Trial and Error), die er mit seinem Buch propagiert: Variation und Selektion im großen Maßstab, da es zu verkraften sei, wenn einzelne Städte scheitern. Jede Charter City macht ihre eigenen Gesetze und Bestimmungen und es erfolgt von den Bürgern eine »Abstimmung mit den Füßen«, welche Stadt am besten eine vernünftige Lebensqualität, Sicherheit vor Kriminalität oder ein ordentliches Einkommen ermöglicht. Als historisches Beispiel nennt er den Aufstieg der Hansestadt Lübeck, die im 12. Jahrhundert ihren Bürgern in einer Charta festgeschriebene Rechte garantierte. Moderne Beispiele sind Singapur und New Songdo City.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Harford, Tim |
| ALTERNATIVNAMEN | Harford, Tim Douglas (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Journalist |
| GEBURTSDATUM | 27. September 1973 |
| GEBURTSORT | Kent |