Timm Starl (* 13. September 1939 in Wien) ist ein österreichischer Fotohistoriker.
Sein Vater war Arzt und fiel 1944 in Russland. Timm Starl besuchte 1955 ein Internat im zweiten Wiener Bezirk.
Beruflich arbeitete Starl zunächst in verschiedenen Bereichen. 1968 zog er nach Frankfurt am Main. Seit 1976 befasste er sich mit Fotografiegeschichte. Er betrieb dann in Frankfurt ein Versandantiquariat für Literatur und historische Fotografie. 1981 gründete er in Frankfurt am Main die Zeitschrift Fotogeschichte. Dafür erhielt er 1994 den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Bis in das Jahr 2000 war Starl der Herausgeber. Dort veröffentlichte er auch viele Beiträge, wie beispielsweise Rolf Sachsse: Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat, (Fotogeschichte, Heft 92, 2004). Seit 1999 lebt er wieder in Österreich.
Von ihm ist die Untersuchung zur Geschichte der Kamera Kodak Nr. 1 bekannt. 2002 verlieh die Universität der Künste Berlin Timm Starl die Ehrendoktorwürde. 2005 hielt er die Vorlesungsreihe Geschichte und Theorie der Fotografie in der Kunstwissenschaft der Universität Zürich.
| Personendaten | |
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| NAME | Starl, Timm |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Fotohistoriker |
| GEBURTSDATUM | 13. September 1939 |
| GEBURTSORT | Wien |