Timocin Ziegler (* 1986 in Eggenfelden, Niederbayern) ist ein deutscher Schauspieler.
Timocin Ziegler erhielt seine Schauspielausbildung ab 2010 an der Neuen Münchner Schauspielschule. Von 2012 bis 2015 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin-Schöneweide.
Erste Bühnenengagements hatte er während seiner Ausbildung beim Stadeltheater Lauingen, bei der Studiobühne München und am Rationaltheater München. 2014 gastierte er in Hamletmaschine von Heiner Müller am bat-Studiotheater und beim Kaltstart-Festival in Hamburg. Ab November 2014 war er als Herr von Biederling in Der neue Menoza von Jakob Michael Reinhold Lenz an der Volksbühne Berlin zu sehen. 2015 übernahm er an der Schaubühne Berlin die Titelrolle in der Produktion Fabian oder Der Gang vor die Hunde.
Von 2016 bis 2021 war Ziegler Ensemblemitglied am Volkstheater München. Er arbeitete dort u. a. mit Christian Stückl, Simon Solberg, Abdullah Karaca, Pınar Karabulut, Kieran Joel und Lucia Bihler zusammen.
Sein Kinodebüt gab Timocin Ziegler 2015 mit einer kleinen Rolle als Flüchtlingsaktivist in Jan Krügers Gesellschafts- und Beziehungsdrama Die Geschwister. Seit 2016 ist er in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er übernahm unter der Regie von Christoph Hochhäusler die Hauptrolle des gebrochenen und „runtergerockten“ Ermittlers Robert Demant in dem Kinofilm Bis ans Ende der Nacht, der 2023 in den Wettbewerb der Berlinale eingeladen wurde. Er wirkte außerdem mehrfach in der Tatort-Kriminalfilmreihe mit. In Tatort: Unvergänglich – Teil 2 (2026), dem letzten Fall des Münchner Ermittlerduos Batic und Leitmayr, war er als Informant Harry Korte zu sehen.
Ziegler lebt in München.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ziegler, Timocin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 1986 |
| GEBURTSORT | Eggenfelden, Niederbayern |