Tokolytikum

Ein Tokolytikum (von „tokos“ (gr) = „Geburt“, „Wehe“ // „lyein“ (gr) = „lösen“) auch Wehenhemmer genannt ist ein Wirkstoff, der die Wehentätigkeit unterdrückt. Tokolytika werden medizinisch eingesetzt, um frühzeitige Geburten zu verhindern oder bei bestimmten Geburtskomplikationen wie z. B. einem Nabelschnurvorfall oder einer Querlage des Kindes in der Gebärmutter (Uterus) das weitere Austreiben durch die Wehenhemmung zu unterdrücken.

Wirkstoffe

Einzelnachweise

  1. ↑ Karl Heinz Graefe, Werner Lutz, Heinz Bönisch: Duale Reihe: Pharmakologie. Hrsg.: Thieme Verlag. Stuttgart 2011, ISBN 978-3-13-142861-5, S. 147.
  2. 1 2 Prävention und Therapie der Frühgeburt. Leitlinie der DGGG, OEGGG und SGGG (S2k-Niveau, AWMF-Registernummer 015/025, Februar 2019) – Teil 1 mit Empfehlungen zur Epidemiologie, Ätiologie, Prädiktion, primären und sekundären Prävention der Frühgeburt, gültig bis 30. September 2022. www.awmf.org, abgerufen am 13. Dezember 2021.
  3. ↑ Simões-Wüst, Rist: Bryophyllum in der präklinischen und klinischen Forschung. (Memento vom 22. Januar 2015 im Internet Archive) (PDF; 78 kB) In: Der Merkurstab, Heft 5, 2007, S. 415–420.
Wiktionary: Tokolytikum – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Wehenhemmer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen