Toni Burghart (* 14. Juni 1928 in Nürnberg; † 28. Dezember 2008 ebenda) war ein Nürnberger Künstler. Er wirkte vorwiegend als Maler und Zeichner, gelegentlich als Autor.

Im Dürer-Jahr 1928 geboren, fühlte sich Toni Burghart schon in frühen Jahren zum Maler berufen. Bis 1946 machte er eine Lehre als Lithograph und bis 1950 setzte er seine Ausbildung als Graphiker an der Fachoberschule für Gestaltung fort. Anschließend studierte er 1951/1952 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, beziehungsweise ihrem damaligen Sitz in Ellingen. Ab 1952 war er freischaffender Maler und Grafiker in Nürnberg.
Burgharts Bildsprache griff immer wieder Motive seiner Heimatstadt auf. Immer wieder ironisierte er Motive Albrecht Dürers. Im Nachruf durch den Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly hieß es: „Toni Burghart hat sich wie kein Zweiter auf die ihm eigene künstlerische Art an der Gestaltung unserer Stadt kritisch, mahnend und ironisch beteiligt. Sein humorvoller und hintersinniger Bild- und Sprachwitz hat immer getroffen, aber nie verletzt.“
Burghart hatte Einzelausstellungen in Nürnberg, Stuttgart, Barcelona, London und wurde 1998 mit dem Preis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Im Jahr 2007 illuminierte Burghart im Rahmen der “Blauen Nacht” die Nürnberger Kaiserburg.
Er war Mitglied der Künstlergruppe Der Kreis.
Im Frühsommer des Jahres 2021 tauchten über 200 in Vergessenheit geratene Werke Burgharts auf, die in der Meistersingerhalle eingelagert waren.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Burghart, Toni |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Künstler |
| GEBURTSDATUM | 14. Juni 1928 |
| GEBURTSORT | Nürnberg |
| STERBEDATUM | 28. Dezember 2008 |
| STERBEORT | Nürnberg |