Toomas Vint (* 5. März 1944 in Tallinn) ist ein estnischer Schriftsteller und Maler.
Toomas Vint wurde als Sohn des estnischen Wirtschaftswissenschaftlers Endel Vint (1907–1983) geboren. Er studierte von 1962 bis 1966 an der Staatlichen Universität Tartu Biologie. Daneben betrieb er selbständig Kunststudien. Als Maler ist Vint hauptsächlich mit metaphysischen, surrealistischen und postmodernen Bildern hervorgetreten.
Daneben ist er als Schriftsteller bekannt. Er hat zahlreiche Gedichte, Erzählungen und Novellen veröffentlicht. Wiederkehrendes Motiv ist die Einsamkeit des modernen Menschen. 1979 und 1984 erhielt Vint den Friedebert-Tuglas-Preis, 1998 den estnischen Jahrespreis für Literatur. Seit 1973 gehört Toomas Vint dem Estnischen Künstlerverband (estnisch Eesti Kunstnike Liit), seit 1977 dem Estnischen Schriftstellerverband (Eesti Kirjanike Liit) an.
Von Toomas Vint sind verstreut einige Kurzgeschichten in deutscher Übersetzung erschienen:
Toomas Vint ist mit der estnischen Malerin und Graphikerin Aili Vint (* 1941) verheiratet. Er ist der Bruder der estnischen Graphiker und Maler Tõnis Vint (* 1942) und Maara Vint (* 1955).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vint, Toomas |
| KURZBESCHREIBUNG | estnischer Schriftsteller und Maler |
| GEBURTSDATUM | 5. März 1944 |
| GEBURTSORT | Tallinn, Estnische SSR, Sowjetunion |