| Torouf Irhazer I | ||
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| Daten | ||
| Lage | ||
| Flusssystem | Niger | |
| Abfluss über | Irhazer wan Agadez → Azawagh → Dallol Bosso → Niger → Golf von Guinea | |
| Ursprung | südlich des Aïr 16° 57′ 40″ N, 8° 40′ 21″ O | |
| Zusammenfluss | mit dem Tiguirwit zum Irhazer wan AgadezKoordinaten: 16° 46′ 25″ N, 7° 28′ 29″ O 16° 46′ 25″ N, 7° 28′ 29″ O
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| Einzugsgebiet | etwa 10.000 km² | |
| Rechte Nebenflüsse | Amdigra
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Der Torouf (auch Irhazer I) ist ein Trockental in der Region Agadez in Niger. Er vereinigt sich mit dem Tiguirwit zum Irhazer wan Agadez.
Der Torouf verläuft grob von Osten nach Westen, zwischen dem Hochgebirge Aïr im Norden und der Geländestufe Tiguidit im Süden. Er nimmt anfänglich den Amdigra und weitere Trockentäler aus den Monts Bagzane und dem Taghouaji-Massiv im Aïr auf, die noch eine nennenswerte Wasserführung aufweisen. Südwestlich der Stadt Agadez, in der Torouf-Niederung, ist dies zunehmend weniger der Fall. Zu den Siedlungen am Torouf zählen Erwa und Erwa Baïnabo in der Gemeinde Tchirozérine. Nachdem das Trockental die 1207 Kilometer lange Nationalstraße 21 zwischen Agadez und Toummou, die 980,9 Kilometer lange Nationalstraße 11 zwischen den Staatsgrenze zu Algerien und der Staatsgrenze zu Nigeria sowie die 868 Kilometer lange Nationalstraße 25 zwischen den Städten Niamey und Agadez gequert hat, vereinigt es sich mit dem Tiguirwit zum Trockental Irhazer wan Agadez. Das Einzugsgebiet des Torouf erstreckt sich über eine Fläche von etwa 10.000 km².
Die Torouf-Niederung setzt sich überwiegend aus rotem Tonschiefer, Sandstein und Mergel zusammen. Die Böden sind schlecht durchlässig, sodass sich in der Regenzeit Schlamm bildet. In der unteren Talsohle wuchern zahlreiche Calotropis, wodurch sich das seltene Fließwasser verlangsamt. Auf den unteren Schwemmlandterrassen wächst in der Regenzeit Gras. Die umliegenden Hochebenen sind de facto ohne Vegetation.