| Torrey Van Winden | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 29. Mai 1998 |
| Geburtsort | Santa Rosa, Kalifornien, Vereinigte Staaten |
| Größe | 1,91 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Diagonal |
| Vereine | |
| 2016 2017–2019 |
UCLA Bruins Cal Poly Mustangs |
| Erfolge | |
| 2018 – Siegerin Big West Conference 2019 – Siegerin Big West Conference | |
| Beachvolleyball | |
| Partnerin | 2018 Tiadora Miric 2018 Emily Sonny 2021 Keara Rutz 2022 Molly Shaw 2023–2024 Katie Spieler 2025–2026 Lindsey Sparks 2025–2026 Anaya Evans |
| Verein | 2017 UCLA Bruins 2018–2020 Cal Poly Mustangs 2021 Florida State Seminoles |
| Weltrangliste | Position 96 |
| Erfolge | |
| 2018 – Siegerin FIVB Ein-Stern Poreč 2018 – Dritte Studenten-WM München 2025 – Dritte AVP Contender Series Virginia Beach 2026 – Siegerin NORCECA San José 2026 – Siegerin FIVB Futures Genf 2026 – Neunte FIVB Elite16 Rio de Janeiro | |
| Stand: 2. August 2026 | |
Torrey Van Winden (* 29. Mai 1998 in Santa Rosa, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.
Die Kalifornierin besuchte die Vintage High School in Napa und gewann mit den Crushers dreimal in Folge die Monticello Empire League. Sie wurde in jedem Jahr als All-Monticello League ausgezeichnet. Im Junior kam dazu die Wahl zur Offensive Player of the Year. 2015 verzichtete sie auf Volleyball, spielte stattdessen Fußball und schrieb sich im Frühjahr der folgenden Saison an der University of California, Los Angeles (UCLA) ein.
Mit den Bruins stand sie 2016 im Viertelfinale bei der National Collegiate Athletic Association (NCAA)-Meisterschaft. Als Sophomore wechselte sie an die California Polytechnic State University und wurde mit einem Schnitt von 4,83 erfolgreichen Angriffsversuchen pro Satz die sechsbeste Spielerin der gesamten Nation in dieser Saison und die zweitbeste in der Geschichte der Hochschule. Sie gewann mit den Cal Poly Mustangs in dieser und der folgenden Spielzeit die Big West Conference. 2019 reichte es noch zum Finaleinzug in der Liga. Danach beendete Van Winden ihre Hallenkarriere.
Die Schülerin gewann zweimal die Santa Barbara Open und wurde 2015 Landesmeisterin in Kalifornien. Bevor sie für die Bruins im Sand agierte, startete sie 2016 mit Sarah Sponcil bei der Weltmeisterschaft der unter Einundzwanzigjährigen in Luzern. Nach dem souveränen Poolsieg ohne Satzverlust wurden auch die Österreicherinnen Katharina Holzer / Julia Radl sowie ein russisches Duo bezwungen. Erst die Juniorenweltmeisterinnen und späteren Champions bei den Erwachsenen Duda und Ana Patrícia konnten das Beachpaar aus den USA im Halbfinale stoppen, das anschließend auch das Spiel um Bronze gegen die McNamara-Zwillinge Megan und Nicole verlor.
In ihrer ersten Beachsaison an der Uni war Van Winden mit einer Serie von 28 Siegen bei nur fünf Niederlagen entscheidend daran beteiligt, dass die Bruins ihre beste Bilanz in einer Spielzeit bis zu diesem Zeitpunkt erzielten. Nach dem Wechsel zur Cal Poly bestritt die Sophomore ihre 28 Partien ohne Ausnahme auf Feld eins und hatte mit Tiadora Miric eine Bilanz von 19:8. Dies brachten ihr und ihrer Partnerin die Auszeichnungen der American Volleyball Coaches Association (AVCA) als Beach All-Americans ein. Im selben Jahr siegte sie bei ihrer ersten Teilnahme an einem Event der FIVB World Tour beim Ein-Stern-Turnier in Poreč gemeinsam mit Emily Sonny und gewann mit ihr Bronze bei der FISU Studentenweltmeisterschaft in München vor den späteren Viertelfinalistinnen der Olympischen Spiele 2024 Esmée Böbner / Zoé Vergé-Dépré.
2019 konnte Van Winden wegen einer Verletzung nur vier Begegnungen bestreiten. Die folgende Spielzeit musste sie nach neun Partien wegen der COVID-19-Pandemie beenden. Doch dies war noch nicht das Ende ihrer Universitätskarriere. Nach dem erneuten Wechsel der Ausbildungsstätte erkämpfte sie als Red Shirt Senior der Florida State Seminoles mit Keara Rutz 33 Siege bei nur sieben verlorenen Spielen und wurde mit ihr sowohl Volleyball Magazine First Team All-American als auch AVCA Second Team All-American.
Nach Beendigung des Studiums setzte die im Sonoma County geborene Sportlerin 2022 ihre Karriere bei der Association of Volleyball Professionals fort. Mit Molly Shaw überstand sie die zweite und dritte Qualifikationsrunde bei den Manhattan Beach Open. Nach der Niederlage im ersten Durchgang des Hauptwettbewerbs siegten die beiden viermal auf der Verliererseite, bevor sie sich gegen die WM-Dritten von 2023 und Vizeweltmeisterinnen 2025 Taryn Kloth und Kristen Nuss geschlagen geben musste und so Siebte wurden. In den folgenden beiden Jahren war Van Winden nur bei den Turnieren am selben Ort aktiv und wurde an der Seite von Katie Spieler einmal Neunte und einmal Siebte. 2025 gelangen ihr und Anaya Evans der bis dahin größte Erfolg, als sie beim Wettbewerb der AVP Tour in Virginia Beach den dritten Rang erreichten.
2026 vereinbarten Torrey Van Winden und Lindsey Sparks eine Zusammenarbeit. Bei der Veranstaltung der North, Central America and Caribbean Volleyball Confederation in der Hauptstadt Costa Ricas standen sie gleich ganz oben auf dem Podest. Bei den Futures in Sweti Wlas und Spiez gelang ihnen ebenfalls der Einzug ins Endspiel, das sie beim gleichwertigen Event in Genf auch für sich entscheiden konnten. Den sportlich wertvollsten Erfolg bei der World Beach Pro Tour bis zu diesem Zeitpunkt erzielte Torrey Van Winden jedoch gemeinsam mit Abby Van Winkle beim Elite16 in Rio de Janeiro. Nachdem sie die Vorausscheidung erfolgreich hinter sich gebracht hatten, konnsten die beiden auch die ersten beiden Gruppenspiele für sich entscheiden und belegten so nach der Niederlage in der Runde der Sechzehn den geteilten neunten Platz im Abschlussklassement.
Beide Eltern und auch die ältere Schwester der Athletin waren Studenten und Sportler an der Cal Poly. Mutter Kelly geborene Strand wurde als Außenangreiferin als All-American ausgezeichnet. Vater Jim van Winden erhielt als Basketballer eine All-CCAA honorable mention. Adlee spielte auf der gleichen Position wie ihre Mutter und stand 2021 in der ewigen Rangliste der Hochschule auf dem fünften Platz der meisten erfolgreichen Angriffsschläge der Karriere. Ihre Schwester studierte Freizeit-, Park- und Tourismusmanagement.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Van Winden, Torrey |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 29. Mai 1998 |
| GEBURTSORT | Santa Rosa, Kalifornien |