Hydraulische Tragschichtbinder (oft kurz nur Tragschichtbinder) sind Fertigprodukte, die für die Behandlung von Tragschichten, unteren Tragschichten, Deckschichten und Erdbauarbeiten im Straßen-, Eisenbahn- und Flughafenbau sowie für andere Arten von Infrastruktur geliefert werden. Sie erhärten, mit Wasser angemacht, sowohl an der Luft als auch unter Wasser und bleiben auch unter Wasser fest.
Hydraulische Tragschichtbinder werden nach ihrer Druckfestigkeit (bestimmt nach EN 196-1) in schnell erhärtende (EN 13282-1, nach 7 und 28 Tagen) und normal erhärtende (EN 13282-2, nach 56 Tagen) eingeteilt. EN 13282-1 und EN 13282-2 legen mechanische, andere physikalische und chemische Anforderungen im Detail fest.
| Festigkeitsklasse | Druckfestigkeit (MPa) nach 7 Tagen | Druckfestigkeit (MPa) nach 28 Tagen |
|---|---|---|
| E2 | ≥ 5,0 | ≥ 12,5; ≤ 32,5 |
| E3 | ≥ 10,0 | ≥ 22,5; ≤ 42,5 |
| E4 | ≥ 16,0 | ≥ 32,5; ≤ 52,5 |
| E4-RS | ≥ 16,0 | ≥ 32,5 |
| Festigkeitsklasse | Druckfestigkeit (MPa) nach 56 Tagen |
|---|---|
| N1 | ≥ 2,5; ≤ 22,5 |
| N2 | ≥ 12,5; ≤ 32,5 |
| N3 | ≥ 22,5; ≤ 42,5 |
| N4 | ≥ 32,5; ≤ 52,5 |
Die Hauptbestandteile von hydraulischen Tragschichtbindern können sein: