Transitive Menge

In der Mengenlehre nennt man eine Menge transitiv, falls

,

oder äquivalent falls

Auf ‚echte‘ (d. h. von der Leermenge verschiedene) Urelemente kommt es dabei nicht an.
Analog dazu nennt man eine Klasse transitiv, falls jedes Element von eine Teilmenge von ist.

Beispiele

Eigenschaften

Verallgemeinerung

Sei gegeben eine Menge (oder Klasse) und eine Relation darauf. heißt -transitiv, wenn gilt:

.

Im Fall ergibt sich die obige Definition als Spezialfall.

Anmerkungen

  1. ↑ In diese Vereinigung gehen nur Elemente ein, die Mengen sind, also keine (‚echten‘) Urelemente.
  2. ↑ Wolfram Pohlers: Mengenlehre (PDF), Universität Münster, Institut für mathematische Logik und Grundlagenforschung, Vorlesungsskript, SS 1994, Seite 31

Siehe auch

Literatur