| Trapezionida | ||||||||||||
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Trapezionida apheles (Syn. Munida apheles) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Trapezionida | ||||||||||||
| Macpherson & Baba in Machordom, Ahyong, Andreakis, Baba, Buckley, Garcia-Jimenez, McCallum, Rodríguez-Flores & Macpherson, 2022 |
Trapezionida ist eine Gattung der Mittelkrebse mit etwa 170 rezenten Arten. Sie kommen im Indischen Ozean und Pazifik vor. Der Gattungsname wurde wegen der trapezähnlichen Gestalt des vierten Sterniten gewählt, der ein Charakteristikum der Gattung ist.
Der Carapax hat gerade oder leicht konvexe Seitenränder und weist deutliche Querstreifen mit nicht-irisierenden Borsten auf. Das Paar epigastrischer Dornen liegt direkt hinter den Augenstielen und ist von weiteren Dornen flankiert. Protogastrische Dornen fehlen. Der vordere Seitendorn ist deutlich, der Kiemenrand ist mit drei bis fünf Dornen bewehrt und der Hinterrand ist glatt. Die Pterygostom-Falte ist unbewehrt und von oben nicht sichtbar. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) ist stachelartig und wird von den Überaugendornen flankiert. Zwischen beiden verlaufen seichte Längsrinnen. Das Epistom weist einen Kamm auf, der vom Seitenkamm des Munds ausgeht und seitlich bis zur Öffnung der Antennendrüse reicht. Alle Somiten des Pleons weisen beborstete Querkämme auf. Die hinteren Platten des Telsons sind so breit wie lang.
Das thorakale Sternum ist breiter als lang und im Bereich des siebten Sterniten am breitesten. Der dritte Sternit ist dreimal breiter als lang. Der Übergang vom dritten zum vierten Sterniten ist breit. Der vierte Sternit ist trapezähnlich. Die Seitenteile der hinteren Sterniten sind gekielt oder glatt. Die Augenstiele sind frei beweglich, die Cornea (Abschnitt mit den Facettenaugen) ist erweitert. Das erste Antennulenglied ist mittellang und schmal, etwa doppelt so lang wie breit und mit zwei Dornen am Ende und zwei Dornen an der Seite bewehrt, wobei der innenseitige Dorn mehr als halb so lang wie der seitliche ist. Das erste Antennenglied ist nicht mit dem Epistom verschmolzen und innenseitig nahe dem Ende mit einem Dorn bewehrt, der meist bis zum zweiten Glied reicht oder es sogar überragt. Das Ischium des schmalen dritten Maxillipeden ist verlängert. Die Scherenfinger sind kürzer als der Propodus. Die Schreitbeine (Pereiopoden 2 bis 4) sind relativ schlank und stachlig. Ihre Endglieder sind am Beugerand mit einer Reihe borstenartiger beweglicher Dornen besetzt, die von einem kleinen Fortsatz ausgehen. Das letzte Schreitbein (P4) hat eine mittlere Länge, der Merus hat zwei Drittel der Länge des ersten Schreitbeins und die Verbindung zwischen Merus und Carpus reicht nicht bis an den Vorderrand des Carapax. Erstes und zweites Gonopodium sind ausgebildet.
Die Gattung umfasst folgende rezente Arten: