Triergau (lat.: pagus treverensis) war eine mittelalterliche Gaugrafschaft, die als Verwaltungsbezirk das rechte Saar- und Moselufer von Merzig bis Wintrich und anschließendem Hochwald umfasste.
König Ludwig das Kind gab in einer Urkunde vom 9. September 902 dem Trierer Erzbischof Radbod den Triergau in Besitz und verlieh ihm volle gräfliche Gewalt über dieses Territorium. Aus dem Triergau entstand der spätere Kurstaat Trier.
Hauptort und Verwaltungssitz des Triergaus war die Stadt Trier. Ein Hauptbezirk des Triergaues war im Talbereich der Ruwer die Ruwerhundertschaft mit den Orten Kell, Ober- und Niederzerf mit Heddert und Greimerath, Hentern, Lampaden, Krettnach, Pluwig, Osburg, Thomm, Waldrach, Ollmuth und Kasel.
Grafen im Triergau waren: