Die trinitarische Formel („Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“) mit der Aufzählung der drei Personen der Dreifaltigkeit (Trinität) ist Teil der christlichen Liturgie in den Sakramenten der Taufe, der Ehe und der Absolution und erscheint oft als Eingangs- oder Schlussformel in Gebeten. Bekannt ist auch die lateinische Form „In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti“. Sie erscheint:
Darüber hinaus dient die trinitarische Formel gefolgt vom Amen als Eingangs- und Schlussformel in zahlreichen christlichen Gebeten.
Die seit dem frühen Mittelalter mit dem Kreuzzeichen verknüpfte Anrufung der Dreifaltigkeit geht vermutlich auf die arianischen Streitigkeiten zurück. In Zusammenhang mit der trinitarischen Taufformel kann sie als Tauferinnerung begriffen werden. Auch Luther hält an der Formel fest: „Des Morgens, so Du aus dem Bette fährest, sollt Du Dich segenen mit dem heiligen Kreuz und sagen: Des walt Gott Vater, Sohn, heiliger Geist, Amen.“