| Film | |
| Titel | Trio Infernal |
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| Originaltitel | Le Trio infernal |
| Produktionsland | Frankreich, Deutschland, Italien |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1974 |
| Länge | 104 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Francis Girod |
| Drehbuch |
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| Produktion | |
| Musik | Ennio Morricone |
| Kamera | Andréas Winding |
| Schnitt | Claude Barrois |
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Trio Infernal (Originaltitel: Le trio infernal) ist eine französisch-deutsch-italienische Co-Produktion, die von Francis Girod 1974 als Schwarze Komödie inszeniert wurde. In den Hauptrollen spielen Michel Piccoli, Romy Schneider und Mascha Gonska.
Marseille 1931: Philomene Schmidt, eine bildschöne junge Deutsche, die als Pflegerin einer Greisin angestellt ist, steht nach deren Tod auf der Straße. Ihr Liebhaber, ein älterer Franzose namens Villette, gibt vor, sie nicht heiraten zu können, weil eine Scheidung von seiner seit dem Krieg verschollenen Ehefrau nicht möglich sei. Da springt der in die Ehrenlegion aufgenommene geldgierige Rechtsanwalt Georges Sarret ein und legt Villette gefälschte Dokumente über den Tod seiner Frau vor. Nun steht einer Heirat nichts mehr im Wege. Fast gleichzeitig werden Philomene und ihre Schwester Catherine die Geliebten des Anwalts. Nach Villettes baldigem Tod bedauert Georges, keine Lebensversicherung für ihn abgeschlossen zu haben.
Diesen Fehler vermeidet er, als er den kranken Rentner Detreuil überredet, eine junge Deutsche zu heiraten, die in Frankreich bleiben und deshalb die französische Staatsangehörigkeit annehmen möchte. Diesmal ist Catherine die Braut. Georges findet auch noch einen gesunden Komplizen, Chambon, der bereit ist, sich für Detreuil auszugeben und eine Lebensversicherung zu Catherines Gunsten abzuschließen. Nach Detreuils Tod und der Auszahlung der Versicherungssumme zieht Georges erst einmal seine angeblichen Ausgaben davon ab, den Rest teilt er durch zwei: eine Hälfte für sich und eine Hälfte für seine beiden Geliebten.
Um sicherzugehen, will Georges als Nächstes Chambon aus dem Weg räumen. Da trifft es sich gut, dass dieser mit der steinreichen Pfandleiherin Noemie verheiratet ist. Zu Weihnachten laden Georges, Philomene und Catherine das Paar ein. Während Noemie und Philomene in der Küche das Geschirr spülen, klimpert Catherine so laut auf dem Flügel, dass der Pistolenschuss nicht zu hören ist, mit dem Georges den Hausherrn niederstreckt. Dann nimmt Georges ein Gewehr aus dem Waffenschrank, geht ins Freie, nickt Noemie freundlich durchs Küchenfenster zu – und erschießt sie. Das Trio zerrt die Leichen ins Badezimmer und legt sie in zwei mit Schwefelsäure gefüllte Badewannen, damit sie sich auflösen.
Ein anderer Komplize, der sich als Chambon ausgibt, beauftragt Georges im Beisein eines Notars mit dem Verkauf des Hauses der Getöteten.
Durch einen weiteren Betrug kommt Georges auch noch an die Lebensversicherung, die er im Namen des todkranken Schuhmachers Di Lorenzo abschließen ließ.
Inzwischen hat Georges beschlossen, in die Politik zu gehen. Um den Weg frei zu machen, sorgt er dafür, dass einer der Kandidaten für die anstehenden Wahlen durch Fotografien kompromittiert wird, die ihn mit anderen Frauen in flagranti zeigen. Zur Tarnung variiert Georges die Methode: Als Nächstes schließt er für Catherine eine hohe Lebensversicherung ab und schickt Philomene los, eine junge, sterbenskranke Waise zu finden, die dann als Catherine ausgegeben werden soll. Philomene tut so, als sei sie eine reiche, wohltätige Witwe und findet tatsächlich eine schwindsüchtige junge Frau ohne Angehörige, deren Pflege im Hospital zu viel Arbeit macht. Das Trio holt das Mädchen namens Magali zu sich ins Haus. Catherine muss Dienstmädchen und Krankenpflegerin in einer Person spielen. Um den Tod zu beschleunigen, nimmt Georges die Lungenkranke nachts mit in ein Spielcasino und bringt Catherine dazu, die Erschöpfte anschließend in ihrem Bett zu verführen. Wider Erwarten blüht das lesbische Mädchen dabei auf. Da stürzt Catherine sich verzweifelt aus dem Fenster.
Im Trauerzug flüstert Georges Philomene zu, dass die Lebensversicherung gezahlt hat. Bald darauf heiraten die beiden.
Der Film basiert auf dem authentischen Fall des Mörders Georges-Alexandre Sarrejani, dieser wurde am 10. April 1934 in Aix-en-Provence hingerichtet.
Die Rolle der Catherine wurde ursprünglich Uschi Glas angeboten. Diese lehnte das Angebot ab, da sie sich der Aufgabe nicht gewachsen fühlte: „Ich hätte meine Seele opfern müssen für diese Rolle.“