Cyclohexanhexon

Dieser Artikel wurde auf der Qualitätssicherungsseite der Redaktion Chemie eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Chemie formal und inhaltlich auf ein in der Wikipedia gewünschtes Niveau zu bringen. Wir sind dankbar für deine Mithilfe, bitte beteilige dich an der Diskussion (neuer Eintrag) oder überarbeite den Artikel entsprechend.
Strukturformel
Strukturformel von Cyclohexanhexon
Allgemeines
Name Cyclohexanhexon
Andere Namen
  • Cyclohexan-1,2,3,4,5,6-hexon
  • Hexaketocyclohexan
  • Triquinoyl (Hydrat)
  • Trichinoyl (Hydrat)
Summenformel C6O6
Kurzbeschreibung

beiger Feststoff (Octahydrat)

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 527-31-1
ECHA-InfoCard 100.007.649
PubChem 68240
Wikidata Q587285
Eigenschaften
Molare Masse 168,07 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

99 °C (Zersetzung)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Octahydrat

keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Cyclohexanhexon ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Kohlenstoffoxide.

Gewinnung und Darstellung

Cyclohexanhexon-Octahydrat kann durch Oxidation von Rhodizonsäure oder von Diaminotetrahydroxybenzol mit Salpetersäure gewonnen werden.

Eigenschaften

Cyclohexanhexon ist ein beiger Feststoff.

Laut Röntgenbeugungsanalyse ist das unter dem Namen „Cyclohexanhexonoctahydrat“ oder gleichwertigen Namen gehandelte Reagenz tatsächlich Dodecahydroxycyclohexandihydrat, ein Feststoff, der bei 95 °C zerfällt.

Verwendung

Cyclohexanhexon-Octahydrat wird bei der Herstellung von Hexaazatriphenylenhexacarbonitril verwendet. Es wird auch als pharmazeutisches Zwischenprodukt eingesetzt.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 Datenblatt Hexaketocyclohexane octahydrate, 97% bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 13. September 2018 (PDF).
  2. ↑ Chemistry of Carbon Compounds: A Modern Comprehensive Treatise. Elsevier Publishing Company, 1956, OCLC 911823945, S. 714 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. ↑ Thomas M. Klapötke, Kurt Polborn, Jan J. Weigand: Dodecahydroxycyclohexane dihydrate. In: Acta Crystallographica Section E Structure Reports Online. 61, 2005, S. o1393, doi:10.1107/S1600536805010007.
  4. ↑ Datenblatt Hexaketocyclohexane octahydrate, 99% bei Alfa Aesar, abgerufen am 13. September 2018 (Seite nicht mehr abrufbar).