| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Tritylchlorid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C19H15Cl | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
hellgelbes Pulver mit stechendem Geruch | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 278,78 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
109–112 °C | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
230–235 °C (bei 27 hPa) | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Tritylchlorid ist eine reaktionsfreudige organisch-chemische Verbindung, die als Schutzgruppe für primäre Alkohole eingesetzt wird.
Die Verbindung wurde erstmals 1900 vom US-amerikanischen Chemiker Moses Gomberg durch die Reaktion von Benzol mit Tetrachlorkohlenstoff in Gegenwart von Aluminiumchlorid hergestellt.
Tritylchlorid ist kommerziell erhältlich. Zur Herstellung setzt man Triphenylmethanol mit Acetylchlorid um. Alternativ liefert die Friedel-Crafts-Alkylierung von Benzol mit Tetrachlorkohlenstoff ein Salz aus Tritylchlorid und Aluminiumchlorid, das bei der Hydrolyse Tritylchlorid liefert.
Die wichtigsten thermodynamischen Eigenschaften sind in der folgenden Tabelle aufgelistet:
| Eigenschaft | Formelzeichen | Wert (Bemerkung) |
|---|---|---|
| Standardbildungsenthalpie | ΔfH0(s) | 183 kJ·mol−1 |
| Verbrennungsenthalpie | ΔcH0(s) | −9826 kJ·mol−1 |
| Wärmekapazität | cp | 367,27 J·mol−1·K−1 (als Feststoff bei 25 °C) |
| Schmelzenthalpie | ΔfH0 | 27,9 kJ·mol−1 (am Schmelzpunkt) |
| Schmelzentropie | ΔfS0 | 74,1 kJ·mol−1 (am Schmelzpunkt) |
Zur Synthese von Tritylethern setzt man einen Alkohol mit Tritylchlorid (Ph3CCl, abgekürzt TrCl) in Gegenwart einer Base (z. B. Pyridin) um. Aus sterischen Gründen werden ausschließlich primäre Alkohole mit Tritylchlorid verethert und es ist beispielsweise bei Monosacchariden möglich, die Hydroxygruppe an C-6 selektiv neben allen anderen zu schützen.
Außerdem kann das Triphenylmethylradikal aus Tritylchlorid hergestellt werden.