| Truncatellina | ||||||||||||
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Zylinderwindelschnecke (Truncatellina cylindrica) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Truncatellina | ||||||||||||
| Lowe, 1852 |
Die Gattung Truncatellina ist eine Schneckengattung der Familie der Windelschnecken (Vertiginidae) aus der Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora).
Die Gehäuse der Vertreter der Gattung Truncatellina sind eiförmig-zylindrisch, zylindrisch bis leicht konisch-zylindrisch mit fünf bis sieben, konvex gewölbten Windungen. Sie sind 1,2 bis 2,5 mm hoch und 0,6 bis 1,1 mm breit. Die Schale ist vergleichsweise zerbrechlich bis fest. Die Farbe variiert von blass braun bis hornfarben. Sie sind meist einheitlich gefärbt, seltener sind die Rippen etwas heller. Die postembryonale Skulptur besteht aus mehr oder weniger feinen Anwachsstreifen bis zu scharfen mehr oder weniger dichtstehenden Rippen. Die Mündung ist einfach, oder lippig verdickt oder auch breit umgeschlagen. Entsprechend ist der nadelförmige Nabel offen oder überdeckt. Die Mündung kann zahnlos sein, oder mit bis zu drei „Zähnen“ (parietal, columellar und palatal) bewehrt sein. Bei manchen Arten sind nicht alle Zähne in der Frontalansicht sichtbar, sondern liegen tief in der Mündung. Die Zähne bilden sich erst aus, wenn die Tiere annähernd adult sind.
Im Geschlechtsapparat ist ein kurzer Penis und ein kurzer und konisch geformter Epiphallus vorhanden, die durch einen Ringmuskel voneinander abgesetzt sind. Der Ringmuskel zwischen Penis und Epiphallus ist vergleichsweise weit. Das Innere des Penis weist glatte Längsfalten auf. Die Prostata besteht aus wenigen Azini. Der Penisretraktormuskel setzt am Übergang des Samenleiters in den Epiphallus an. Der Samenleiter ist vergleichsweise kurz und nicht verdreht. Die Vagina ist lang und eng. Der Stiel der länglich-eiförmigen Samenblase ist vergleichsweise lang. Am Kopf fehlt das untere Paar Tentakeln.
Die Arten der Gattung Truncatellina sind mit Ausnahme von Australien und der Antarktis weltweit verbreitet.
Das Taxon wurde von 1852 Robert Thomas Lowe aufgestellt. Typusart durch Monotypie ist Pupa linearis Lowe, 1852. Derzeit werden über 40 Arten zu dieser Gattung gestellt. Die folgende Liste ist im Wesentlichen eine Zusammenstellung nach Cardona (2010):