| Truse (im Oberlauf auch Inselswasser) | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 41374 | |
| Lage | Thüringen, Deutschland | |
| Flusssystem | Weser | |
| Abfluss über | Werra → Weser → Nordsee | |
| Quelle | Inselsborn am Großen Inselberg 50° 50′ 47″ N, 10° 27′ 48″ O | |
| Quellhöhe | ca. 738 m ü. NN | |
| Mündung | Bei Herrenbreitungen in die WerraKoordinaten: 50° 45′ 15″ N, 10° 20′ 28″ O 50° 45′ 15″ N, 10° 20′ 28″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 245 m ü. NN | |
| Höhenunterschied | ca. 493 m | |
| Sohlgefälle | ca. 27 ‰ | |
| Länge | 18,4 km | |
| Einzugsgebiet | 46,2 km² | |
| Linke Nebenflüsse | Gabelwasser (1,6 km), Linkester Quellbach (2,0 km), Scherzer (2,0 km) | |
| Rechte Nebenflüsse | Gehegewasser (4,0 km), Wasserfall-Nebenarm (2,2 km), Laudenbach (1,8 km; zum Nebenarm), Mommelwasser (2,6 km), Winner Mühlgraben (Nebenarm; 1,4 km) | |
| Kleinstädte | Brotterode-Trusetal | |
| Gemeinden | Fambach, Breitungen/Werra | |
Die Truse ist ein gut 18 km langer rechter Nebenfluss der Werra am Südwesthang des Thüringer Waldes.
Das Gewässer wurde im Jahr 933 („in fluviolum drusandam“) erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich leitet sich der Name vom germanischen Wortstamm *drūs- mit der Bedeutung „träge sein, schläfern“ ab und könnte sich auf die Trägheit des Wassers bezogen haben.
Sie entspringt als Inselswasser am Südhang des Großen Inselsbergs am Rennsteig und fließt durch die Orte Brotterode, Trusetal und Fambach, um schließlich bei Breitungen, Ortsteil Herrenbreitungen in die Werra zu münden.
Der vom Wasser aus der Truse gespeiste künstlich angelegte Trusetaler Wasserfall ist der höchste Wasserfall des Thüringer Waldes.
Seit dem Mittelalter war die Truse für den Betrieb einer Vielzahl von Mühlen, Hammerwerken und Schmelzhütten unentbehrlich.
Die Truse war Namensgeber der Trusebahn AG. Deren schmalspurige Eisenbahnstrecke führte von Wernshausen bis Trusetal und wurde 1968 stillgelegt.