Tschebberwooky

Tschebberwooky
Tschebberwooky beim Summerjam 2013

Tschebberwooky beim Summerjam 2013

Allgemeine Informationen
Herkunft Österreich
Genre(s) Ska, Dance, Dub, Acoustic
Aktive Jahre
Gründung 1997
Auflösung
Website www.tschebberwooky.com
Gründungsmitglieder
Peter Matauschek
Alexander Schweiger
Rabia Janisi
Aktuelle Besetzung
Gesang
Peter Matauschek „Chamälion“
Gitarre
Josef Diepold "Joe"
Schlagzeug
Thomas Gmeinbauer „Gmoa“
Keyboard
Stefan Könighofer "Steve"
Bass
Mathias Rossmann "Hias"
Posaune
Lukas Hirzberger „Jason Brass“
Trompete
Stefan Pötscher "Sam Wise"
Backings
Elisabeth Seitinger "Mary"
Backings
Johanna Seitinger "Jane"
Ehemalige Mitglieder
Bass
Andreas Scharf „Mr. Baff“
DJ
Alexander Schweiger „King Salman“
Gitarre
Reinhard Ebner „Rainy“
Saxophon
Bettina Wirth „Betty“
Gitarre
Lukas Maierhofer „Luki“
Keys
Michael Paminger „Didgital“
Bass
Peter Kapfer „Bunny K“
Sax
Barbara Paierl
Sax
Bettina Wirth

Tschebberwooky ist eine Roots-Acoustic-Reggae-Dub-Ska-Dance Band aus Österreich.

Geschichte

Die Band wurde im Jahr 1997 von Peter Matauschek, Alexander Schweiger und Rabia Janisi gegründet. Schnell wuchs die Band mit Reini (Gitarre), Gmoa (Schlagzeug) und Mr. Baff (Bass) und dem zuletzt dazu gestoßenen Didgetalman am Keyboard zur siebenköpfigen Formation Tschebberwooky heran.

2001 wurde die Single O’le le, ein fünfsprachiger afrikanischer Song mit internationaler Beteiligung durch Henri Brugat (Frankreich), Lee Xanadu (Jamaika) und der gesanglichen Unterstützung von der Chorvereinigung Bruck/Mur veröffentlicht. Es folgte eine kurze Pause, bevor mit der Jump on the riddim-Tour in Österreich und Deutschland die ersten Live-Erfahrungen gemacht wurden.

2005 kam das in Sam Gillys „House of Riddim Studio“ produzierte Album Everything Cook & Curry auf den Markt. Dem Longplayer schenkte man große Beachtung und Erfolg stellte sich ein. So wurde Tschebberwooky von Österreichs größtem Radiosender Ö3 aus über 600 Bands in das Finale der Besten 15 gewählt. Von nun an ging es Schlag auf Schlag und die vielumjubelte EP Happy Hurray folgte im Sommer 2006.

Unermüdlich tourte die Band in den vergangenen drei Jahren durch kleinere Clubs, spielte aber ebenso auf großen Festivals wie dem Pfingstopenair in Passau, Sunsplash Wiesen, House of Riddim Festival in St. Pölten sowie dem Greenvalley Festival in Aflenz.

Im Februar 2007 wurde Tschebberwooky mit dem „Austrian Newcomer Award“ geehrt und gewann als beste Band des Abends den Publikumsaward.

Mit ihrer 2008 über Sony BMG veröffentlichten vierten Albumproduktion Tschebberwooky & friends are the wooky people unplugged, haben sie sich den leiseren, nachhaltigeren Tönen verschrieben. Für ihren neuesten Longplayer luden die Tschebberwookys befreundete Musiker(innen) in ihre Studio- und Proberäumlichkeiten ein, um gemeinsam an den neuen Liedern zu arbeiten. Insgesamt waren elf Musiker mit den verschiedensten Instrumenten an dieser Produktion beteiligt.

2009 und 2010 tourte die Grundbesetzung der Band mit zwei neuen Musikern am Saxophon und an der Posaune erneut durch die Lande und spielte wieder auf zahlreichen Festivals (Afrika Tage – Donauinsel Wien, Chiemsee Reggae Summer, Redbull Brandwagentour).

2009 wurde das Video zur ersten Gratis-Download-Single Riddim präsentiert, das in Zusammenarbeit mit Atomic und Red Bull produziert wurde.

2010 veröffentlichte die Band die Single No More Warning als 7" mit einer limitierten Auflage von 500 Stück und einem Download-MP3-Code. Im März 2011 erfolgte die Präsentation des Videos zur Single No More Warning auf den verschiedensten Videoportalen und auf gotv.

2011 veröffentlichte Tschebberwooky das Album „Dance King Doctor“, an dem unter anderem Jahcoustix und Insingizi mitwirkten. 2013 trat die Band beim Summerjam in Köln auf.

Im Jahr 2014 erschien die Single „Ride on Music“ mit dem dazugehörigen legendären Musikvideo mit dem Hauptdarsteller Howdy Dread.

2016 veröffentlichte Tschebberwooky das Album „Still Wooky“. Es enthält unter anderem die Titel „Warn Dem“ und „You Got Soul“.Apple Music: Tschebberwooky, Künstlerprofil und Diskografie.

2020 veröffentlicht die Band die Single "Away"

Während der COVID-19-Pandemie entwickelte die Band das Projekt „Garden Sessions“. Dabei wurden mehrere Songs in neu arrangierten Live-Versionen im Freien aufgenommen. Die Aufnahmen sollten den gemeinsamen Bandsound und die Dynamik des Zusammenspiels hervorheben. Die erste Veröffentlichung aus dieser Reihe war „Forward“ im Jahr 2020. 2021 folgten unter anderem „Move & Dance“, „No More Warning“, „Save My Days“ und „Uemuelewa“ in der Reihe „Garden Sessions Live & Direct“.

MeinBezirk.at: „Tschebberwooky arbeiten an neuem Album ‚Nature Sessions‘“, 24. Juni 2022.

2022 arbeitete die Band an dem Projekt „Nature Sessions“, das Aufnahmen an verschiedenen Naturorten umfassen sollte. Geplant waren die Bereiche „Lake“, „Hill“, „Sea“ und „Garden“. Im selben Jahr gab es eine kleine tour mit Festivalauftritten in Österreich und Deutschland.

2025 erschien die Single „ONE“ über das Label Wooky Music. Im Juni 2025 trat Tschebberwooky außerdem beim Nova Rock Festival in Nickelsdorf auf und einige andere Festivals.

2027 30 JAHRE BANDGESCHICHTE ,... kündigte die Band weitere Songwriting- und Studioarbeiten sowie neue Songs und eine neue Bühnenshow an.

Stil

Peter Matauschek beim Summerjam 2013

Experimentierten sie in ihren Anfangsjahren noch mit den verschiedensten Sounds, entwickelte sich im Laufe ihres musikalischen Schaffens der unverkennbare Tschebberwooky-Stil. Inspiriert durch eine gemeinsame Jamaika-Reise haben sie sich immer mehr den Reggae-Klängen verschrieben. Das Repertoire der Band umfasst Ska, Dance, Dub und Acoustic Tunes.

Viele der Texte von Tschebberwooky behandeln kritische Themen und sollen zum Nachdenken anregen und auf verschiedenste Missstände in unserer Gesellschaft und auf dieser Welt hinweisen.

Mittlerweile bezeichnet die Band auch lt. Frontman "Peter Matauschek" ( aka Chamelion ) den Sound von Tschebberwooky als : Finest Reggae Ska Ruba Dub Dance Music

Soziales Engagement

Tschebberwooky ist immer wieder sozial engagiert und unterstützte zum Beispiel die Organisationen Zikomo und Karibu Care in Afrika. Ebenso gab es auch einige Benefiz Konzerte an denen sich die Band beteiligte.

Diskografie

Commons: Tschebberwooky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Streame Still Wooky – Album von Tschebberwooky | Spotify. 16. September 2016, abgerufen am 19. Oktober 2026.