| Tsuneyasu Miyamoto | ||
Tsuneyasu Miyamoto (2006) | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 7. Februar 1977 | |
| Geburtsort | Tondabayashi, Japan | |
| Größe | 176 cm | |
| Position | Innenverteidiger | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| Kongo FC | ||
| 1992–1994 | Gamba Osaka | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1995–2006 | Gamba Osaka | 265 (6) |
| 2006–2009 | FC Red Bull Salzburg | 21 (0) |
| 2009–2011 | Vissel Kōbe | 35 (1) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1993 | Japan U17 | 4 (0) |
| 1997 | Japan U20 | 5 (0) |
| 2000 | Japan Olympia | 1 (0) |
| 2000–2006 | Japan | 76 (3) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2016–2017 | Gamba Osaka U18 | |
| 2017–2018 | Gamba Osaka U23 | |
| 2018–2021 | Gamba Osaka | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Tsuneyasu Miyamoto (jap. 宮本 恒靖 Miyamoto Tsuneyasu; * 7. Februar 1977 in Tondabayashi, Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -‑trainer sowie Funktionär.
Tsuneyasu Miyamoto bekleidete bevorzugt die Rolle des Innenverteidigers und das bei einer relativ geringen Körpergröße von 1,76 Meter. Miyamoto begann 1995 seine Profi-Karriere bei Gamba Osaka in der J-League. Er bestritt sein erstes Spiel am 24. Juni 1995 gegen Kashiwa Reysol und erzielte sein erstes Tor am 4. Oktober 1997 gegen JEF United Ichihara.
Der Abwehrspieler holte mit Gamba Osaka 2005 den japanischen Meistertitel und stand im Yamazaki-Nabisco-Cup-Finale. „Tsune“ bestritt sein letztes Spiel für Gamba Osaka am 1. Jänner 2007 beim 0:1 im Finale um den Kaiserpokal gegen Urawa Red Diamonds.
Miyamoto galt als solider Verteidiger, der ein Spiel gut lesen kann und mit seiner Aggressivität und Schnelligkeit überzeugt.
In der Winterpause 2006/07 wechselte Miyamoto zu Red Bull Salzburg in die österreichische Bundesliga. Hier trug er die Rückennummer 17. Nachdem das Frühjahr 2007 für ihn sportlich eher unbefriedigend lief, konnte er sich im Herbst 2007 bereits mit guten Leistungen in der Liga etablieren.
In der Saison 2007/08 fiel der Japaner wegen eines Sehnenrisses und einer Muskelzerrung bis Ende 2008 aus. Im Januar 2009 wechselte er zu Vissel Kōbe in die Heimat. Hier beendete er im Dezember 2011 seine Karriere.
Tsuneyasu Miyamoto kam 1997 mit der japanischen U-20-Nationalmannschaft bei der Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1997 in Malaysia bis ins Viertelfinale, verlor dort jedoch gegen Ghana mit 1:2 in der Verlängerung.
Miyamoto war fast zehn Jahre lang Kapitän der japanischen Nationalmannschaft. Für das Olympiateam war er bei den Olympischen Sommerspielen 2000 beim Erreichen des Viertelfinals im Einsatz. Bei der WM 2002 wurde er vor allem durch seine Maske bekannt, die er aufgrund eines Nasenbeinbruchs tragen musste; ihretwegen wurde der Verteidiger auch der „Maskenmann“ genannt. Er gewann mit Japan die Asienmeisterschaft 2004. Auch bei den Wettbewerben um den Konföderationen-Pokal 2003 und 2005 stand Miyamoto im Aufgebot der Japaner, ebenso wie bei der WM im eigenen Land 2002 und 2006 in Deutschland. Bei beiden WM-Turnieren war er auch Kapitän des Nationalteams.
Nach seiner aktiven Spielerkarriere machte Miyamoto eine Trainerausbildung. Als erste Station in seiner Trainerlaufbahn trainierte er in den Jahren 2015 bis 2017 die Jugend sowie die Reserve von Gamba Osaka.
Seit 2023 ist Miyamoto für den japanischen Fußballverband als Funktionär tätig, zunächst als Generalsekretär und seit April 2024 als dessen Präsident.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Miyamoto, Tsuneyasu |
| ALTERNATIVNAMEN | 宮本恒靖 (japanisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 7. Februar 1977 |
| GEBURTSORT | Tondabayashi-shi, Ōsaka-fu |