| Turdus mindorensis | ||||||||||||
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Turdus mindorensis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Turdus mindorensis | ||||||||||||
| Ogilvie-Grant, 1896 |
Turdus mindorensis ist ein Singvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae).
Die Art ist endemisch auf Mindoro auf den Philippinen.
Turdus mindorensis wurde bis vor kurzem als Teil des Turdus poliocephalus-Artenkomplexes angesehen. Dieser umfasst mehr als 50 auf zahlreiche Inseln verteilte endemischen Arten und wurde als eine polytypische Art unter dem Namen „Südseedrossel“ (im weiteren Sinne) betrachtet.
Aufgrund molekularer phylogenetischer Untersuchungen wurde dieser Artenkomplex im Jahre 2023 in 17 Arten aufgespalten.
Der Lebensraum umfasst tropischen feuchten Bergwald, Waldränder und Sekundärwald oberhalb von 1200 m. ü. M., bevorzugt werden Steineiben (Podocarpus).
Der Artzusatz bezieht sich auf die Insel Mindoro, deren Name „Minolo“ der indigenen Mangyan-Bevölkerung von den spanischen Kolonialherren als „mina de oro“ interpretiert wurde.
Die Art ist 23 cm groß. Diese Drossel hat eine matt gräulich gelbbraune Kapuze bis zum Rücken reichend, ansonsten ist die Oberseite dunkelbraun. Kinn, Kehle und Brust sind diskret heller gräulich bis gelbbraun, Bauch und Flanken sind orange bis rotbraun, der Steiß ist weiß mit schwärzlicher Strichelung. Schnabel, Augenring und Beine sind gelb. Weibchen sind brauner und weniger kontrastreich. Jungvögel sind weibchenartig, aber dunkler braun mit gelbbraunen Flecken und Streifen auf dem Rücken, dunkel und rotbraun geschuppt an der Unterseite, haben außerdem gelbbraun gefleckte Flügelbinden.
Die Art ist monotypisch.
Der Gesang der Art ist bislang nicht beschrieben.
Die Art ist ein Standvogel. Die Brutzeit liegt vermutlich zwischen April und Mai.
Die Gefährdungssituation ist bislang nicht untersucht (Stand April 2026), die Art wird jedoch auf ihrer Insel als häufig und als nicht gefährdet angesehen.