Werdegang
Der gebürtige Kanadier erhielt Anfang 2005 die deutsche Staatsbürgerschaft. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin startete er über 500 und 1500 m sowie mit der Staffel. Über 500 m schied er im Vorlauf aus und wurde am Ende als 16. gewertet, auch über 1500 m konnte er das Finale nicht erreichen und kam am Ende auf den 17. Platz. Mit der Staffel, bestehend aus ihm, Thomas Bauer, André Hartwig, Arian Nachbar und Sebastian Praus, kam er am Ende auf den 7. Platz. Bei den Europameisterschaften 2006 in Krynica-Zdrój wurde er Sechster im Mehrkampf und gewann mit der Staffel die Bronzemedaille. In der Saison 2006/07 gewann er die Weltcup-Gesamtwertung über 500 m und war damit der erste Deutsche, der einen solchen Erfolg im Shorttrack erzielen konnte. Zudem wurde er bei den Teamweltmeisterschaften 2007 in Budapest Sechster im Teamwettbewerb und bei den Europameisterschaften 2007 in Sheffield Neunter im Mehrkampf. Mit der Staffel gewann er dort die Goldmedaille. Bei den Europameisterschaften 2008 in Ventspils errang er im Mehrkampf und mit der Staffel jeweils den fünften Platz. In der Saison 2008/09 erreichte er mit dritten Plätzen mit der Staffel in Sofia sowie in Dresden seine letzten Podestplatzierungen im Weltcup und bei den Teamweltmeisterschaften 2009 in Heerenveen den sechsten Platz.
In seiner letzten Saison als aktiver Sportler 2009/10 lief Heung bei den Weltmeisterschaften 2010 in Sofia auf den 14. Platz im Mehrkampf und bei den Teamweltmeisterschaften 2010 in Bormio auf den fünften Rang. Bei den Europameisterschaften 2010 in Dresden schied er über 1000 m als Vorlaufdritter aus. Mit der Staffel, bestehend aus ihm, Sebastian Praus, Paul Herrmann und Robert Seifert gewann er über 5000 m die Silbermedaille. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver, belegte er den 23. Platz über 1500 m, den 13. Rang über 1000 m, den siebten Platz mit der Staffel und den fünften Platz über 500 m.
Heung startete für den EV Dresden.