U-Boot-Begleitschiff

U-Boot-Begleitschiff (auch als U-Boot-Tender, U-Boot-Mutterschiff und U-Boot-Depotschiff bezeichnet) ist ein Anfang des 20. Jahrhunderts parallel mit der Entwicklung der U-Bootwaffe entstandener Hilfsschifftyp in den Kriegsmarinen. Es dient der Versorgung und als schwimmender Stützpunkt für U-Boote und soll die Einsatzbereitschaft von U-Booten abseits von landgestützten Stützpunkte gewährleisten. U-Boot-Begleitschiffe können unter anderem als schwimmende Reparaturstützpunkte, Wohnschiffe für U-Boot-Besatzungen und Kommandoschiffe dienen. In kleineren Flotten wird dieser Schiffstyp auch für andere Aufgaben herangezogen oder von anderen Hilfsschiffen ersetzt. Als U-Boot-Begleitschiffe wurden und werden spezielle Neubauten, aber auch zu diesem Zweck umgebaute Schiffe (ehemalige, meist veraltete Kampfschiffe, andere Hilfsschifftypen und Handelsschiffe) verwendet.

U-Boot-Begleitschiffe

Argentinien

Brasilien

Deutsches Reich

Neubauten

Umbauten (in Klammern Indienststellung)

Sicherheitsschiffe des U-Boot-Abnahmekommandos

Zu den U-Begleitschiffen gehören im weiteren Sinne noch 15 Torpedoklarmachschiffe sowie 7 Begleitschiffe von U-Boot-Ausbildungs- und Lehrkommandos der deutschen Kriegsmarine, die hier nicht aufgezählt sind.

Deutschland

Großbritannien

Maidstone, April 1943, Algiers

Chile

Die Huáscar 1918 als Mutterschiff von sechs chilenischen U-Booten der Baureihe 602 der Holland-Klasse

Dänemark

Finnland

Frankreich

Griechenland

Indien

Italien

Japan

U-Boot-Begleitschiff Tsurugisaki (1939)
U-Boot-Begleitschiff Chōgei (1942)

Jugoslawien

Lettland

Niederlande

Norwegen

Österreich-Ungarn

Die SMS Gäa mit U-Booten in Cattaro

Peru

Polen

Rumänien

Schweden

Sowjetunion

Thailand

Türkei

USA

U.S. Navy U-Boot-Tender USS Bushnell (AS-15), 11. August 1947
U.S. Navy U-Boot-Tender USS Emory S. Land (AS 39), 23. Juli 2010

Siehe auch

Commons: Submarine tenders – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien