U-Boot-Begleitschiff (auch als U-Boot-Tender, U-Boot-Mutterschiff und U-Boot-Depotschiff bezeichnet) ist ein Anfang des 20. Jahrhunderts parallel mit der Entwicklung der U-Bootwaffe entstandener Hilfsschifftyp in den Kriegsmarinen. Es dient der Versorgung und als schwimmender Stützpunkt für U-Boote und soll die Einsatzbereitschaft von U-Booten abseits von landgestützten Stützpunkte gewährleisten. U-Boot-Begleitschiffe können unter anderem als schwimmende Reparaturstützpunkte, Wohnschiffe für U-Boot-Besatzungen und Kommandoschiffe dienen. In kleineren Flotten wird dieser Schiffstyp auch für andere Aufgaben herangezogen oder von anderen Hilfsschiffen ersetzt. Als U-Boot-Begleitschiffe wurden und werden spezielle Neubauten, aber auch zu diesem Zweck umgebaute Schiffe (ehemalige, meist veraltete Kampfschiffe, andere Hilfsschifftypen und Handelsschiffe) verwendet.
Neubauten
Umbauten (in Klammern Indienststellung)
Sicherheitsschiffe des U-Boot-Abnahmekommandos
Zu den U-Begleitschiffen gehören im weiteren Sinne noch 15 Torpedoklarmachschiffe sowie 7 Begleitschiffe von U-Boot-Ausbildungs- und Lehrkommandos der deutschen Kriegsmarine, die hier nicht aufgezählt sind.






