
Ulinka Rublack (* 14. April 1967 in Tübingen) ist eine deutsche, in Großbritannien lehrende Historikerin.
Ulinka Rublack ist eine Tochter des Tübinger Reformationshistorikers Hans-Christoph Rublack. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Clare College der Universität Cambridge, wo sie zum PhD promoviert wurde.
Seit 1996 lehrt sie Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit am St John’s College (Cambridge). Für ihre Studie Dressing Up. Cultural Identity in Renaissance Europe wurde sie 2011 mit dem Roland H. Bainton Prize for History ausgezeichnet. 2017 wurde Rublack zum Mitglied der British Academy gewählt.
Sie hat 2015 eine Edition der Trachtenbücher des Matthäus Schwarz unter dem Titel The First Book of Fashion vorgelegt. Dazu gehört auch die genaue Rekonstruktion eines seiner Gewänder.
2018 erhielt Rublack den Reimar Lüst-Preis für internationale Wissenschafts- und Kulturvermittlung. 2019 wurde sie, vornehmlich für ihr Buch Der Astronom und die Hexe. Johannes Kepler und seine Zeit, mit dem Preis des Historischen Kollegs ausgezeichnet, dem renommiertesten Preis für Historikerinnen und Historiker. Rublack gilt als führende Kulturhistorikerin der Reformationsepoche und der Renaissance. Für ihre Biographie Dürer im Zeitalter der Wunder. Kunst und Gesellschaft an der Schwelle zur globalen Welt wurde Rublack 2025 mit dem Einhard-Preis ausgezeichnet.
Monographien
Herausgeberschaften
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rublack, Ulinka |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Historikerin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 14. April 1967 |
| GEBURTSORT | Tübingen |