Ulrich Horst

Ulrich Horst OP (* 6. April 1931 in Schellen (Ostpreußen) als Harald Josef Horst; † 9. Dezember 2024 in Hamburg;) war ein deutscher katholischer Theologe.

Leben

Harald Horst gelangte mit seiner Familie infolge von Krieg und Vertreibung aus dem Ermland über die Ostsee und Dänemark nach Ibbenbüren in Westfalen. Nach dem Abitur in Ibbenbüren trat er 1950 in den Dominikanerorden ein und erhielt den Ordensnamen Ulrich. Von 1952 bis 1955 studierte er Theologie und Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Ordenshochschule in Walberberg und in Salamanca. Er wurde am 25. Juli 1957 in Köln zum Priester geweiht. In München wurde er 1963 zum Dr. theol. promoviert. Von 1963 bis 1978 lehrte er als Dozent für Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Ordenshochschule Walberberg. Nach der Habilitation 1978 für das Fach Theologiegeschichte durch die Katholisch-Theologische Fakultät der LMU München wurde er von 1978 bis 1985 ordentlicher Professor für Historische Theologie an der Pädagogischen Hochschule Rheinland (ab 1980 Pädagogische Fakultät der Universität Bonn). Von 1985 bis zur Emeritierung 1999 lehrte er als ordentlicher Professor für Geschichte der Theologie seit dem Ausgang der Väterzeit an der LMU München. Zeitgleich war er Leiter des Grabmann-Instituts in München.

Ulrich Horst starb im Dominikanerkloster St. Johannis in Hamburg.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Lt. Auskunft des Friedhofs Hamburg-Ohlsdorf.
  2. ↑ Traueranzeige in der Süddeutschen Zeitung vom 14. Dezember 2024, abgerufen am 14. Dezember 2024
  3. ↑ institut-geschichte-op.de: Nachruf auf Pater Prof. Dr. Ulrich Horst OP. 11. Dezember 2024. Abgerufen am 23. September 2025.
  4. ↑ Isabelle Mandrella: Nachruf P. Prof. Dr. Ulrich Horst OP. Ludwig-Maximilians-Universität München, abgerufen am 15. Dezember 2024.