Ulrich Pflugk (* 9. Mai 1930 in Dreveskirchen/Blowatz; † 15. September 2012) war ein deutscher Bibliothekar und Direktor der Universitätsbibliothek Duisburg.
Ulrich Pflugk studierte Evangelische Theologie an der Universität Erlangen und legte dort 1956 die erste theologische Prüfung ab. Nach kurzer Tätigkeit am Seminar für Allgemeine Kirchengeschichte der Universität Erlangen wurde er 1958 wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Kirchen- und Dogmengeschichte der Universität Hamburg und leitete das Konvikt der Evangelisch-theologischen Fakultät. Als Bibliotheksreferendar an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg trat er 1963 in die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst ein und legte an der dortigen Bibliotheksschule 1965 die Fachprüfung hierfür ab. Von 1966 unterrichtete er an dieser Bibliotheksschule und arbeitete im Nebenamt als wissenschaftlicher Bibliothekar an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Im Jahre 1966 promovierte er zum Dr. theol. an der Universität Hamburg mit einer Dissertation über „Die Geschichte vom ungläubigen Thomas <Johannes 20, 24–29> in der Auslegung der Kirche von den Anfängen bis zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts“. 1970 übernahm er die Leitung der Bibliothek der Pädagogischen Hochschule Ruhr in Dortmund. 1972 wurde er der erste Leiter der Bibliothek der neugegründeten Gesamthochschule Duisburg und 1973 Leitender Bibliotheksdirektor. 1995 trat er in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Sigurd Praetorius. Pflugk betätigte sich außerdem in der bibliothekarischen Verbandsarbeit, besonders wichtig war ihm die Ausbildung des höheren Bibliotheksdienstes.
| Personendaten | |
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| NAME | Pflugk, Ulrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bibliothekar und Direktor der Universitätsbibliothek Duisburg |
| GEBURTSDATUM | 9. Mai 1930 |
| GEBURTSORT | Dreveskirchen/Blowatz |
| STERBEDATUM | 15. September 2012 |