Ulrich Popplow (* 23. März 1925 in Neitzkow) ist ein deutscher Autor und ehemaliger Leichtathlet.
Popplow trainierte von Jugend an die Laufwettbewerbe in den kurzen Strecken. Bereits in den 1940er Jahren war er Kaderathlet des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und wurde von Rudolf Harbig betreut und trainiert. Nach dem Abitur am Felix-Klein-Gymnasium studierte er seit Ende der 1940er Jahre bis Anfang der 1950er Jahre Germanistik, Geschichte und Leibesübungen an der Universität Göttingen. Gleichzeitig war er als aktiver Leichtathlet im Rahmen der Hochschule erfolgreich tätig. So wurde er 1948 und 1949 Deutscher Hochschulmeister in der Kurzstrecke.
Seinen wichtigsten sportlichen Erfolg erzielte er 1950. In diesem Jahr gewann er bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in der 4-mal-400-Meter-Staffel zusammen mit Wolfgang Wünsche, Heinz Krebs, Jan Berghaus die Goldmedaille. Für diesen Sieg wurden er und übrigen Staffelmitglieder am 29./30. Juli 1950 von Bundespräsident Theodor Heuss mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.
Nach Abschluss seines Studiums wurde er Studienrat im öffentlichen Schuldienst, nachdem er eine ihm angebotene Assistenzstelle an der Universität aus finanziellen Gründen abgelehnt hatte. Als Lehrer kehrte er an das Felix-Klein-Gymnasium zurück, blieb der Wissenschaft aber nebenberuflich durch zahlreiche sport- und lokalgeschichtliche Veröffentlichungen erhalten.
| Personendaten | |
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| NAME | Popplow, Ulrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Leichtathlet und Autor |
| GEBURTSDATUM | 23. März 1925 |
| GEBURTSORT | Neitzkow |