Ulrike Popp

Ulrike Popp (* 1959 in Schleswig) ist Soziologin und war Universitätsprofessorin für Schulpädagogik an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt.

Leben

Ulrike Popp studierte Soziologie, Erziehungswissenschaft, Psychologie und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Hamburg mit dem Abschluss Diplom-Soziologin. An der Universität Hamburg promovierte sie mit einer quantitativen und qualitativen Untersuchung über die Lebensentwürfe von deutschen und türkischen Jugendlichen. Von 1994 bis 2001 war sie an der Universität Bielefeld wissenschaftliche Assistentin an der Fakultät für Pädagogik. Nach der Habilitation mit dem Thema „Geschlechtssozialisation im Kontext schulischer Gewalthandlungen und konflikthafter Interaktionen“ war sie an der Universität Bielefeld als Oberassistentin tätig und als Vertretungsprofessorin am Institut für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik der Universität Dortmund (SS 2002). 2002 erhielt Ulrike Popp den Ruf auf die Universitätsprofessur für Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Arbeitsschwerpunkte sind neben der Schulpädagogik die Sozialisations- und Jugendforschung, Geschlechterverhältnisse im Bildungsbereich, Schulversagen und soziale Ungleichheiten sowie Forschung zu ganztägigen Schulformen.

Schriften (Auswahl)

Personendaten
NAME Popp, Ulrike
KURZBESCHREIBUNG deutsche Soziologin und Professorin
GEBURTSDATUM 1959
GEBURTSORT Schleswig