| Kristallstruktur | ||||||||||
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| _ U4+ _ C4− | ||||||||||
| Kristallsystem | ||||||||||
| Raumgruppe |
Fm3m (Nr. 225) | |||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Uran(IV)-carbid | |||||||||
| Andere Namen |
Uranmonocarbid | |||||||||
| Verhältnisformel | UC | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
grauschwarzer Feststoff | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 250,04 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||
| Dichte |
13,63 g·cm−3 | |||||||||
| Schmelzpunkt |
2370–2790 °C | |||||||||
| Gefahren- und Sicherheitshinweise | ||||||||||
Radioaktiv | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Uran(IV)-carbid ist eine anorganische chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbide und eines von mehreren bekannten Urancarbiden.
Uran(IV)-carbid kann durch Reaktion von Uran und Graphit in einem Vakuum-Lichtbogenofen gewonnen werden.
Zur Herstellung keramischer Formkörper (z. B. Reaktorpellets) verpresst man ein Gemisch von Urandioxid oder Uran(V,VI)-oxid mit Graphit und sintert es bei 2250 °C.
Möglich ist auch die Herstellung durch Reaktion von Uran mit Methan bei 600 °C.
Uran(IV)-carbid ist eine grauschwarze, kristalline Masse mit metallisch glänzender Oberfläche. Sie besitzt eine Kristallstruktur vom Natriumchlorid-Typ mit Homogenitätsgebiet (a = 496,1–495,9 pm). Er reagiert mit Sauerstoff und geschmolzenem Beryllium, Nickel, Zirconium und Silicium sowie mit Wasser.
Uran(IV)-carbid wird als Reaktorbrennstoff verwendet.