Ab 1980 war er drei Jahrzehnte in der niedersächsischen Denkmalpflege in leitender Funktion als Inventarisator, als Wissenschaftler und als praktischer Baudenkmalpfleger tätig. Er war Hauptkonservator und Dezernatsleiter am Institut für Denkmalpflege im Niedersächsischen Landesverwaltungsamt, dem Vorgänger des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege. Auch nach seiner Pensionierung von 1995 war Boeck weiter umfangreich kunsthistorisch tätig, legte Veröffentlichungen vor (zuletzt 2020 das große Überblickswerk Zwischen Ems und Elbe: 1200 Jahre Kunst in Niedersachsen, Hamburg und Bremen) und meldete sich auch zu aktuellen denkmalpflegerischen Problemen.
Karl Alexander Heideloff. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg. 48 (1958) (= Dissertation Tübingen 1956).
Zu den Fragmenten des Lukrez. In: Hermes. Zeitschrift für klassische Philologie. 86 (1958).
Ein gläsernes Buch der Frömmigkeit, Beschreibung und Rekonstruktion der Glasmalereien des Peter Hemmel in der Tübinger Stiftskirche. In: Tübinger Blätter (1958)
Plastik am Bau, Beispiele europäischer Bauplastik vom Altertum bis zur Neuzeit. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen 1961 (englisch: A. Zwemmer, London 1961).
Der Pisaner Dom zwischen 1089 und 1120. Beobachtungen zu Bautechnik und Bauausführung der ersten Baustufe. In: architectura, 11, 1981, S. 1–30
Die Kirche St. Trinitatis in Wolfenbüttel, Der Bau Herzog Anton Ulrichs in der Architektur seiner Zeit. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte, 21 (1982)
Denkmalschutz. In: Handwörterbuch zur Kommunalpolitik. Hrsg. Rüdiger Voigt. Westdeutscher Verlag, Opladen 1984, ISBN 3-531-21613-9, S. 107 ff.
Das Viehweg-Haus und die Architektur um 1800. In: Das Viehweg-Haus in Braunschweig. Hrsg. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt Hannover (= Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, Bd. 5), 1985, ISBN 3-88079-009-4, S. 63–85. (Digitalisat auf digi.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 18. November 2023)
Hannovers barockes Opernhaus. In: Das Opernhaus in Hannover, Architektur und Theatergeschichte. Hrsg. Sabine Hammer. Schlütersche, Hannover 1986, ISBN 978-3-87706-029-2
mit Jutta Boeck: Städte: Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg / Landkreise: Helmstedt, Wolfenbüttel. Ein DKV Bildhandbuch. Deutscher Kunstverlag, München 1988.
Der Pisaner Dom und seine Weltfassade – eine „Baunaht“ als Vexierbild und die Folgen. In: Baukunst des Mittelalters in Europa, Festschrift für Erich Kubach. Hrsg. Franz J. Much. Stuttgarter Gesellschaft für Kunst u. Denkmalpflege, Stuttgart 1988, ISBN 978-3-926168-00-9, S. 385–400.
Der Dom zu Verden. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1989.
Gartenkunst in Niedersachsen vom Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. In: Rainer Schomann (Hrsg.): Historische Gärten in Niedersachsen. Katalog zur Landesausstellung, Eröffnung am 9. Juni 2000 im Foyer des Niedersächsischen Landtages, anlässlich der Landesausstellung „Historische Gärten in Niedersachsen“. Hannover 2000, S. 15–30.
Das Skulpturenparterre. Zwei höfische Festräume: Gartentheater und Galeriegebäude. Das Mausoleum. In: Herrenhausen. Die Königlichen Gärten in Hannover. Marieanne von König (Hg.) Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 978-3-8353-0053-8, S. 28–66.
Baugeschichte kontrovers. Die Klosterkirche Loccum im Blick der Historiker und Bauforscher. In: Neue Forschungen zum Zisterzienserkloster Loccum. Hrsg. Ludolf Ulrich, Simon Sosnitza. Solivagus Verlag, Kiel 2016, ISBN 978-3-943025-30-9, S. 14–42.
Zwischen Ems und Elbe: 1200 Jahre Kunst in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2020, ISBN 978-3-422-07441-5.
12345Mariaenne von König (Hrsg.): Herrenhausen. Die königlichen Gärten von Hannover. Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 978-3-8353-0053-8, S.279, Autorinnen, Autoren, Fotograf, Herausgeberin (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Etwa mit dem Hilferuf Das Baudenkmal als Kulisse: Das Schicksal des Celler Schlosses noch zu wenden? In: Kunstchronik, 61, 2008, Heft 5, S. 209–211 (Digitalisat auf journals.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 10. März 2024), der einleitend eine konzise bauhistorische Würdigung des Barockschlosses enthält.