Ursula Biemann

Ursula Biemann (* 8. September 1955 in Küsnacht) ist eine Schweizer Videokünstlerin, Kuratorin und Autorin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Mobilität von Menschen, Ressourcen sowie den Folgen der globalen Erwärmung.

Leben

Biemann wuchs in der Nähe von Zürich auf. Ihre künstlerische Ausbildung machte sie in Boston, Mexiko und New York, wo sie unter anderem bei dem Kunsthistoriker Benjamin Buchloh studierte. 1986 schloss sie ihren Bachelor of Fine Arts an der School for Visual Arts, New York, ab. Im Anschluss war sie Teilnehmerin im Whitney Independent Study Program (ISP) in New York. Von 1995 bis 1998 war sie Direktorin und Kuratorin der Shedhalle Zürich. Sie lehrte von 2000 bis 2003 an der Hochschule für Kunst und Design (HEAD) in Genf und unterrichtete und forschte von 2002 bis 2014 am Institut für Theorie der Zürcher Hochschule der Künste. 2009 wurde Biemann mit dem Prix Meret Oppenheim und 2018 mit dem Prix Thun für Kunst und Ethik ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des internationalen medialen und künstlerischen Forschungsprojekts World of Matter, das sich mit den komplexen Ökologien von Materialien (z. B. Wasser, Öl, Baumwolle) beschäftigt.

Filmografie

Veröffentlichungen (Auswahl)

Kataloge

Als Herausgeberin

Einzelnachweise

  1. ↑ Profil auf World of Matter. Abgerufen am 30. Oktober 2019.
  2. 1 2 Biographie auf der persönlichen Website. Abgerufen am 30. Oktober 2019.
  3. ↑ Biographie auf SIK ISEA. Abgerufen am 30. Oktober 2019.
  4. ↑ Website von World of Matter. Abgerufen am 30. Oktober 2019.
  5. ↑ Angaben zur Arbeit auf der persönlichen Website. Abgerufen am 30. Oktober 2019.
  6. ↑ Informationen zur Videoarbeit. Abgerufen am 30. Oktober 2019.
  7. ↑ ZHdK-Zurich University of the Arts: ZHdK International Day 2025 | ZHdK.ch. Abgerufen am 2. Februar 2026 (englisch).
Personendaten
NAME Biemann, Ursula
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Videokünstlerin, Kuratorin und Autorin
GEBURTSDATUM 8. September 1955
GEBURTSORT Küsnacht