| Uruleskia | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Uruleskia | ||||||||||||
| Townsend, 1934 |
Uruleskia ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1934 von dem US-amerikanischen Entomologen Charles Henry Tyler Townsend eingeführt. Typusart ist Uruleskia aurescens Townsend, 1934. Typlokalität ist Urucurituba am Amazonas. Der Gattungsname setzt sich aus dem Präfix Uru, vermutlich für Urucurituba, und aus der Gattung Leskia zusammen. Die Gattung Uruleskia gehört zur Tribus Leskiini innerhalb der Unterfamilie Tachininae.
Es handelt sich um 4–9 mm lange überwiegend goldgelb gefärbter Fliegen. Im Folgenden eine Merkmalsbeschreibung der Gattung Uruleskia nach Nunez und Couri (2012). Der Kopf ist weiß mit silbrigem oder goldenem Bereifungsbelag. Die Stirnstreifen (Frontalvitta) sind gelb oder braun. Die Augen sind getrennt (dichoptisch), nackt oder nahezu nackt. Die Fühler sind gelb. Der Scapus (1. Fühlerglied) ist aufrecht und eng stehend. Die Arista (Fühlerborste) ist leicht gefiedert. Die Stirnborstenreihe endet etwas unterhalb der Fühlerbasis. Es befinden sich 1–4 kleine Borsten oberhalb der Vibrisse. Das Gesicht ist im Profil sichtbar. Der Rüssel (Proboscis) ist mittelgroß, das Mentum überragt nie die Kopfhöhe. Die Labella sind klein. Die Taster sind etwa so lang wie die Fühler (bei U. infima etwas kürzer). Der Hinterkopf ist weiß bereift, die obere Hälfte schwarz in der Grundfarbe, sonst weiß. Der Bart ist mit weißen kleinen Borsten (Setulae) besetzt. Das Scutum (Rückenplatte) ist braun mit goldenem Bereifungsbelag. Es sind 2 Notopleuralborsten vorhanden, 3 Supraalarborsten, die zweite davon am größten, sowie 2 Postalarborsten. Das Prosternum ist nackt. Die Pleuren sind in der vorderen Hälfte gelblich, sonst braun, mit weißem und goldenem Bereifungsbelag sowie langen gelben Borsten bedeckt. Das Proepisternum ist mit einer Borste besetzt, oben nackt. Es ist eine Proepimeralborste vorhanden. Das Katepimeron ist meist mit kleinen Borsten besetzt. Die Katepisternalborsten haben die Anordnung 2:1. Anepisternalborsten 5–7, Meralborsten 5–11. Die Flügelader R1 ist nackt oder dorsal an der Basis, an der Spitze oder auf ihrer gesamten Länge mit kleinen Borsten besetzt. Die Ader R4+5 ist dorsal von der Basis bis mindestens zur Hälfte der Strecke zur Querader r-m (und selten darüber hinaus) mit kleinen Borsten besetzt. Die Flügelzelle r4+5 ist kurz vor der Flügelspitze offen. Die Beine sind nicht sehr lang, die Innenseite der vorderen Coxae ist vollständig nackt. Die vorderen Femora sind mit je einer anterodorsalen, posterodorsalen und posteroventralen Borstenreihe versehen. Die vorderen Tibien sind mit 1–2 langen hinteren Borsten im mittleren Drittel versehen. Die hinteren Femora sind mit einer anterodorsalen Borstenreihe und 2 posterodorsalen Borsten im apikalen Drittel besetzt. Klauen und Pulvilli sind bei den Männchen gut entwickelt (außer bei Uruleskia infima). Bei beiden Geschlechtern ist der Hinterleib konisch, gelb und/oder goldfarben, eine mittige apikale braune Flecken dorsal vorhanden oder fehlend und meist mit bräunlichen Flecken seitlich auf den Tergiten T3 bis T5. Mittige Marginalborsten sind auf T3 fehlend. Eine Marginalborstenreihe ist auf T4 und T5 vorhanden.
Die Gattung Uruleskia kommt in Südamerika vor mit Nachweisen aus Brasilien.
Die Vertreter der Gattung Uruleskia sind Endoparasitoide. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.
Die Gattung Uruleskia umfasst folgende Arten: