Uslender Production

Uslender Production ist eine Schweizer Hip-Hop-Gruppe. Die Mitglieder der 2012 gegründeten Gruppe sind Baba Uslender, EffE und Ensy.

Geschichte

Granit Dervishaj stammt aus dem luzernischen Hochdorf. Er arbeitet als Lagerist im Detailhandel und moderierte zusammen mit Gülsha Adilji die Balkan-Show auf dem Sender Joiz. Rafael Graf, auch bekannt als EffE, KPTN Hook und Mr. Autotune, stammt aus dem Kanton Luzern und arbeitet als Postbote. Graf ist auch als Solokünstler aktiv.

2012 gewann die Gruppe den Kick-Ass-Award von Radio 3-fach. Ein Jahr später war die Gruppe bei der Hangar Group unter Vertrag. Uslender Production war eines der ersten grossen Schweizer YouTube-Phänomene. Heute sind alle Mitglieder der Gruppe verheiratet und haben eine Familie. Die Gruppe spielt bewusst mit Stereotypen und gesellschaftlichen Vorstellungen über Migranten aus dem Balkan. Ein Artikel der Fachhochschule Nordwestschweiz beschäftigte sich mit dem kreativen Potenzial und der künstlerischen Stellungnahme der zweiten Migranten-Generation in der Schweiz. Dabei stützte er sich besonders auf Uslender Productions.

Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Schwarzi Schoof
 CH1710.06.2012(2 Wo.)
Zrug in Summer
 CH412.05.2013(3 Wo.)

Alben

Singles

Einzelnachweise

  1. ↑ Tanja Polli: Heimliche Helden des Mundart-Rap. In: Beobachter. 7. Mai 1012, abgerufen am 4. April 2023.
  2. ↑ Fühlsch dich Gangsta? In: SRF. 3. September 2015, abgerufen am 4. April 2023.
  3. ↑ Uslender Production. In: MX3. Abgerufen am 4. April 2023.
  4. ↑ Baba wie Bligg – Bart aber Uslender. In: 20 Minuten. 22. Januar 2013, abgerufen am 4. April 2023.
  5. ↑ Michèle Binswanger: Wie Bligg – aber albanisch und cool. In: Tages-Anzeiger. 18. Juni 2012, abgerufen am 4. April 2023.
  6. ↑ Luca Preite: «Mir sagt man, ich sei diskriminiert, nicht integriert; und dennoch spreche ich so, als hätte ich Germanistik studiert.» «Uslender Production» als Kulturerzeugnis von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. In: Swiss Journal of Sociology. Band 42, Nr. 2. De Gruyter, 2016, S. 375–394.
  7. ↑ Chartquellen: CH