Ute Lubosch (* 10. März 1953 in Erfurt) ist eine deutsche Schauspielerin.
Ute Lubosch zog nach ihrem Schulabschluss mit 16 Jahren von Jena nach Leipzig und studierte von 1969 bis 1972 Schauspiel an der Theaterhochschule Leipzig und im Schauspielstudio des Staatstheaters Dresden. In Dresden hatte sie ihr erstes Engagement, es folgten längere Engagements an der Landesbühne Nordhausen und am Volkstheater Rostock.
Ab Anfang der 1970er-Jahre war sie auch in vielen DEFA-Filmen zu sehen. Ihre erste Hauptrolle war 1979 die Louise Wilhelmine „Minna“ Jaeglé, Verlobte des von Hilmar Eichhorn gespielten Dramatikers Georg Büchner, in Lothar Warnekes Addio, piccola mia. Weitere Hauptrollen folgten, so 1980 in der Günter-de-Bruyn-Verfilmung Glück im Hinterhaus. 1983 spielte sie Janne in der Fernsehserie Märkische Chronik.
Nach der Wiedervereinigung arbeitete sie primär am Theater, so bei den Störtebeker-Festspielen in Ralswiek (unter der Regie von Roland Oehme) und ab 2005 im HAU in Berlin in Gesine Danckwarts Soll: Bruchstelle. Außerdem übernahm sie Lehraufträge an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg, an der Hochschule Mittweida und der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Von 2006 bis 2013 war Ute Lubosch in Waren-in-der-Müritz-Saga zu sehen.
Ute Lubosch lebt in Berlin und in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist seit 2008 mit einem Journalisten verheiratet, den sie 1994 kennengelernt hat. Sie hat aus einer früheren Beziehung einen Sohn und eine Tochter sowie zwei Enkelkinder. Ihr Sohn Marc Lubosch ist Kameramann und Oberbeleuchter und spielte als Jugendlicher Hauptrollen in mehreren DEFA-Filmen, darunter Grüne Hochzeit (1989), in dem Ute Lubosch die Mutter des Protagonisten verkörperte.
| Personendaten | |
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| NAME | Lubosch, Ute |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 10. März 1953 |
| GEBURTSORT | Erfurt |