Ute Gortner (geb. 1950 in Bexbach) ist eine deutsche Grafikerin, Malerin, Zeichnerin und Bildhauerin. Ihr Werk umfasst Radierungen, Zeichnungen, Malerei und plastische Arbeiten aus Stahl. Sie lebt und arbeitet in Bexbach (Saarland) sowie in Grimaucourt-près-Sampigny (Frankreich).
Ute Gortner studierte von 1970 bis 1975 Freie Grafik, Grafikdesign und Kunsterziehung an der Hochschule für Bildende Künste Kassel. 1975/76 setzte sie ihre Ausbildung in Paris fort und studierte Farbradierung bei Johnny Friedlaender. Nach dem Referendariat in Hannover legte sie das Zweite Staatsexamen ab. Seit 1980 arbeitet sie freischaffend. Von 1996 bis 2012 war sie Kunsterzieherin am Cusanus-Gymnasium St. Wendel.
Im Jahr 1984 heiratete sie den Maler und Grafiker Thomas Meier-Castel. Seit 1989 betreiben sie neben ihrem Atelier in Bexbach ein weiteres Atelier im französischen Grimaucourt-près-Sampigny; eine Phase mit zusätzlichem Atelierstandort in Zell an der Mosel führte zu einer Wiedereingliederung des Arbeitsorts in Bexbach.
Die frühen Arbeiten konzentrieren sich auf Radierung, Druckgrafik und Zeichnung. Ab den späten 1980er Jahren entwickelte sie experimentelle Drucktechniken mit Monotypien, Collagen und objekthaften Arbeiten. In den 1990er Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt stärker auf Zeichnung. Seit ca. 2000 widmet sie sich vor allem der gegenstandslosen Acrylmalerei sowie plastischen Arbeiten aus Stahl.
Das Werk umfasst grafische Serien, großformatige Zeichnungen, abstrakte Malerei und skulpturale Arbeiten.
Gortners Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Werke befinden sich u. a. in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, im Musée Barrois in Bar-le-Duc sowie in weiteren öffentlichen Sammlungen.
| Personendaten | |
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| NAME | Gortner, Ute |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Grafikerin, Malerin, Zeichnerin und Bildhauerin |
| GEBURTSDATUM | 1950 |
| GEBURTSORT | Bexbach |