Als Vallum (lateinisch) wurde in der Römerzeit ursprünglich ein Palisadenzaun z. B. einer Grenzbefestigung bzw. die kombinierte Holz- und Erdbefestigung römischer Militärlager bezeichnet. Später wurde von den Römern jede Befestigung (wie Erdwälle und Stadtmauern) Vallum genannt.
Ein bekannter Ort mit dem Namen „Vallatum“ ist die bei Manching (Bayern) gelegene römische Straßenstation, deren Name auf die Befestigungswälle (eingestürzte Mauern) des ursprünglich keltischen Oppidums von Manching (dessen antiker Name nicht bekannt ist) zurückzuführen ist.