| Ventaquemada | |||
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| Koordinaten | 5° 25′ N, 73° 30′ W | ||
| Symbole | |||
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| Basisdaten | |||
| Staat | Kolumbien | ||
| Departamento | Boyacá | ||
| ISO 3166-2 | CO-BOY | ||
| Höhe | 2630 m | ||
| Fläche | 156,2 km² | ||
| Einwohner | 17.300 (2026) | ||
| Dichte | 110,8 Ew./km² | ||
| Gründung | 17. Dezember 1777 | ||
| Politik | |||
| Bürgermeister | Nelson Bohórquez Otálora (2020–2023) | ||
Kirche von Ventaquemada | |||
Ventaquemada ist eine Stadt und Gemeinde (municipio) im Departamento de Boyacá im Nordosten Kolumbiens. Sie liegt rund 29 Kilometer von der Departementshauptstadt Tunja und etwa 98 Kilometer von der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá entfernt. Ventaquemada befindet sich an der Nationalstraße 55 auf einer Höhe von rund 2630 m.
Das Stadtgebiet umfasst rund 156,2 km², wovon der überwiegende Teil ländlich geprägt ist. Die Einwohnerzahl beträgt im Jahr 2026 rund 17.300 Menschen.
Der Name Ventaquemada geht auf eine frühere Handelsroute namens La Venta zurück, die am Weg zwischen Tunja und Santafé de Bogotá lag. Der Überlieferung nach wurde diese Venta infolge lokaler Rivalitäten niedergebrannt, woraus sich der heutige Ortsname ableitete. 1776 wurde der Ort zur Pfarrei erhoben, 1777 folgte die Erhebung zur Gemeinde.
Besondere historische Bedeutung besitzt Ventaquemada durch die Brücke von Boyacá über den Río Teatinos. Dort fand am 7. August 1819 die Schlacht von Boyacá statt, die als entscheidendes Ereignis im Unabhängigkeitskampf Neugranadas gilt.
Ventaquemada liegt im Bereich der kolumbianischen Ostkordillere und weist ein überwiegendes hügeliges bis gebirgiges Relief auf. Zu den landschaftlich wichtigen Räumen zählen unter anderem der Páramo El Rabal sowie Gebiete um Laguna Verde und Teatinos.
Die Wirtschaft ist stark landwirtschaftlich geprägt. Besonders bedeutend ist der Kartoffelanbau; daneben werden unter anderem Milch und Gemüse produziert. Entlang der Durchgangsstraßen spielen Gastronomie und lokaler Handel eine Rolle.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Boyacá-Brücke, die historische Casa de Ventaquemada sowie mehrere Bahnhofsgebäude. Die Gemeinde ist außerdem für ihre traditionelle Gastronomie, insbesondere für boyacensische Arepas, bekannt. Zu den lokalen Festen gehören unter anderem das Festival Gastronómico, die Feste zu Ehren des heiligen Antonius von Padua und das Reinado Municipal de la Papa.
