Veytal

Veytal
Koordinaten: 50° 36′ N, 6° 43′ OKoordinaten: 50° 36′ 0″ N, 6° 43′ 0″ O
Einwohner: 10.000 (1972)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Die einzelnen Gemarkungen, die Teil von Veytal waren
Die einzelnen Gemarkungen, die Teil von Veytal waren

Veytal war eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Sie bestand vom 1. Juli 1969 bis zum 31. Dezember 1971 und gehörte zum Kreis Euskirchen.

Geschichte

Durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Euskirchen wurden am 1. Juli 1969 die bisherigen Gemeinden Antweiler, Kommern, Lessenich-Rißdorf, Obergartzem, Satzvey-Firmenich, Schwerfen, Wachendorf und Weiler am Berge zur neuen Gemeinde Veytal zusammengeschlossen.

Mit dem Aachen-Gesetz vom 14. Dezember 1971 wurde am 1. Januar 1972 der Kreis Schleiden in den Kreis Euskirchen eingegliedert. Zum gleichen Zeitpunkt wurde die Gemeinde Veytal (mit Ausnahme des Ortsteils Schwerfen, der zur Stadt Zülpich kam) in die Gemeinde (heute Stadt) Mechernich eingegliedert.

Die Großgemeinde umfasste eine Fläche von 56,37 Quadratkilometer mit 9358 Einwohnern. In der Gemeinde wirkten während ihrer eineinhalbjährigen Existenz die Bürgermeister Josef Linden und Karl-Heinz Gehrke. Norbert Leduc wurde Gemeindedirektor. Die Verwaltung wurde in Kommern-Süd eingerichtet. Eine Maßnahme war die Erschließung des Gewerbegebietes Obergartzem.

Einzelnachweise

  1. ↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 87.
  2. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 309 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  3. ↑ 1968: Weg frei für „Veytal“ • Pressemeldung • Stadt Mechernich. 29. November 2018, abgerufen am 10. August 2026 (deutsch).