Vicente Franco ist ein spanischer Filmregisseur und Kameramann, bekannt ist er für die Oscar nominierte Dokumentation Wiedersehen in Vietnam – Auf den Spuren einer Kindheit.
Franco absolvierte sein Studium der Cinematography and Film/Video Production an der Universidad Complutense de Madrid und erlangte dort auch seinen Master-Abschluss. Für Wiedersehen in Vietnam – Auf den Spuren einer Kindheit, der 2002 den Großen Preis der Jury beim Sundance Film Festival gewann, wurde denn Oscars 2003 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm und bei den Primetime Emmy Awards 2003 in der Kategorie „Hervorragende Kameraführung für nicht-fiktionale Programme (mit einer oder mehreren Kameras)“ nominiert. Für Cuba Va: The Challenge of the Next Generation wurde er mit dem Silver Apple/Latin American Studies Association ausgezeichnet.
Er ist nicht nur Regisseur, sondern auch ein versierter Kameramann für Dokumentar-, Spiel-, Nachrichten- und Public-Affairs-Filme, der für seine Berichterstattung über das Erdbeben in Mexiko-Stadt 1985 mit dem Peabody-Preis ausgezeichnet wurde. Zu seinen Arbeiten zählen die für den Oscar nominierten Filme Freedom on My Mind (1994), Der gefährlichste Mann in Amerika – Daniel Ellsberg und die Pentagon-Papiere (2010) und The Barber of Birmingham: Foot Soldier of the Civil Rights Movement (2012), die POV-Specials Discovering Dominga und Thirst sowie die PBS-Serien Latin Music USA, In Search of Law and Order und Making Peace.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Franco, Vicente |
| KURZBESCHREIBUNG | spanischer Filmregisseur und Kameramann |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |