| Strukturformel | ||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Vicianose | |||||||||
| Summenformel | C10H10O10 | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 312,27 g·mol−1 | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Vicianose ist eine organische Verbindung und ein aus Arabinose und Glucose aufgebautes Disaccharid.

Freie Vicianose kommt im Rhizom der Echten Nelkenwurz vor. Daneben ist sie auch die Zuckerkomponente mehrerer in Pflanzen vorkommender Glycoside, der Vicianoside: So im ebenfalls in der Echten Nelkenwurz vorkommenden Gein aus Eugenol und Vicianose und dem cyanogenen Glycosid Vicianin aus Mandelonitril und Vicianose, das in der schmalblättrigen Wicke und in Farnen der Gattung Davallia (Familie Davalliaceae) vorkommt.
Vicianose kann durch Reaktion von 1,3,4,6-Tetraacetyl-D-glucose mit Acetobrom-L-arabinose und Quecksilber(II)-cyanid in Nitromethan gewonnen werden. Das acetylierte Zwischenprodukt kann mit Natriummethanolat in Methanol deacetyliert werden.