Victor Hardung (* 3. November 1861 in Essen; † 2. Juli 1919 in St. Gallen) war ein deutsch-schweizerischer Journalist und Schriftsteller.

Victor Hardung war der Sohn eines Architekten aus Essen. Hardung war anfangs beim preußischen Oberbergamt in Bonn tätig. Anschließend betrieb er landwirtschaftliche und medizinische Studien; danach studierte er bis 1893 Germanistik, Philosophie und Staatswissenschaften an den Universitäten Straßburg und Zürich. Ab 1893 lebte er als Journalist und Schriftsteller in Zürich. Er gab den Schweizerischen Litteratur-Kalender heraus und war Redakteur des Volksfreunds in Flawil, Kanton St. Gallen.
Von 1899 bis 1916 gehörte er der Feuilleton-Redaktion des St. Galler Tageblatts an. Zwischen 1906 und 1910 hörte er nochmals staatsrechtliche und volkswirtschaftliche Vorlesungen an der Universität Zürich. Hardung erhielt 1917 das Schweizer Bürgerrecht, sein Heimatort war Egg im Kanton Zürich. Zuletzt lebte er im St. Galler Stadtteil Notkersegg.
Victor Hardung war Verfasser von erzählenden Werken, Gedichten und Theaterstücken. Die Themen seiner Werke entstammen häufig der Mythologie oder der antiken Geschichte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hardung, Victor |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-schweizerischer Journalist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 3. November 1861 |
| GEBURTSORT | Essen |
| STERBEDATUM | 2. Juli 1919 |
| STERBEORT | St. Gallen |