| Kruis voor betoonde marsvaardigheid Vierdaagsekruis | |
|---|---|
| Medaille | |
| Erfolgreiche Teilnahme am Nijmegenmarsch | |
| Wird verliehen | |
| Daten | |
| 1909 | |
| 1909 | |
Das Kreuz für erwiesene Marschfertigkeit, kurz Viertagekreuz (niederl.: Vierdaagsekruis) genannt, ist eine niederländische Medaille, die für die Teilnahme an dem viertägigen Nijmegenmarsch verliehen wird.
Die Medaille wird seit 1909 vom Nederlandse Bond voor Lichamelijke Opvoeding, der seit 1958 Koninklijke Nederlandse Bond voor Lichamelijke Opvoeding heißt, an alle Teilnehmer des Viertagemarsches verliehen, die den Marsch erfolgreich abgeschlossen haben. Nach dem königlichen Beschluss von Königin Wilhelmina vom 26. Oktober 1909 durfte sie von Infanteristen auf der Uniform getragen werden, später von allen Soldaten des Heeres und dann auch von Soldaten der Marine und Luftstreitkräfte. An dem Marsch nehmen auch ausländische Soldaten und Zivilisten teil.
Das Viertagekreuz besteht aus einem fünfarmigen Kreuz an einem gelben Band mit grünen Streifen. Auf den Armen des Kreuzes steht die Abkürzung des Verbandes (bis 1958 „NBVLO“, seit 1959 „KNBLO“).
Die Medaille wird abhängig von der Anzahl der Teilnahmen am Viertagemarsch in verschiedenen Ausfertigungen verliehen:

In Deutschland dürfen Bundeswehrsoldaten, Vollzugsbeamte der Bundespolizei und Helfer der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk das Viertagekreuz als Bandschnalle an der Uniform tragen.
Während die niederländischen Bandschnallen die Anzahl Marschteilnahmen als Auflage tragen, ist in Deutschland ein anderes System gebräuchlich, das sich an den Farben der jeweiligen Stufen orientiert.
In Deutschland wird üblicherweise auf das Tragen der Zahlen verzichtet.