Vincent Hakim ist ein französischer theoretischer Physiker (Biophysik, Neurowissenschaften, Statistische und nichtlineare Physik).
Hakim wurde 1981 an der Universität Paris VI promoviert (Thèse de 3e cycle/Dissertation: Deux aspects theories de jauge sur reseau: la diffusion et les series en couplage fort). Er ist Forschungsdirektor des CNRS an der École normale supérieure (Paris) (ENS) und betreute unter anderem Dissertationen an den Universitäten Paris VI und VII.
Er befasst sich mit statistischer Mechanik (z. B. Dendritenwachstum, viscous finger und Saffman-Taylor-Instabilität) und nichtlinearer Physik und Nichtgleichgewichtsphysik, Hydrodynamik, theoretischer Biophysik (z. B. kollektive Zellbewegung, Wellenausbreitung in erregbaren Geweben wie Muskeln, Wechselwirkung von Proteinen mit Genen und genetische Netzwerke) und Neurowissenschaften (Dynamik neuronaler Netzwerke in Modellen von Teilen des Gehirns wie dem Kleinhirn).
1991 erhielt er den Prix Servant, 1996 den Paul-Langevin-Preis und 2019 den Prix des trois physiciens.
Außer die in den Fußnoten zitierten Arbeiten.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hakim, Vincent |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Physiker |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |