Vittore Pisani

Vittore Pisani (* 23. Februar 1899 in Rom; † 22. Dezember 1990 in Como) war ein italienischer Linguist. Er befasste sich mit den indogermanischen Sprachen Europas und Indiens.

Leben

Pisani schloss sein philologisches Studium an der Universität Rom 1922 ab. Von 1933 bis 1935 arbeitete er als Lehrbeauftragter an der Universität Florenz, von 1936 bis 1938 als außerordentlicher Professor an der Universität Cagliari. Von 1938 bis 1964 war er Professor in Mailand, dazu Lehrbeauftragter für Sanskrit.

Pisani gründete und leitete die Zeitschrift Paideia. Als Hauptwerk gilt seine Geschichte der lateinischen Sprache (1962–1975). 1985 erhielt er für seine wissenschaftlichen Verdienste den Antonio-Feltrinelli-Preis. Seit 1969 war er korrespondierendes Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei.

Mit seiner Ehefrau Emilia Crispolti hatte er elf Kinder.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Lessico universale italiano. Supplemento II. Rom 1988, S. 235
  2. ↑ Chi è 7 (1961) S 536 f. - Who is who in Italy 1958, S. 767, 1987 S. 1015, 1988, S. 1404
  3. ↑ I Lincei del passato: Vittore Pisani. Accademia Nazionale dei Lincei, abgerufen am 21. August 2026 (italienisch).
Personendaten
NAME Pisani, Vittore
KURZBESCHREIBUNG italienischer Sprachwissenschaftler
GEBURTSDATUM 23. Februar 1899
GEBURTSORT Rom
STERBEDATUM 22. Dezember 1990
STERBEORT Como