
Vogeler ist ein deutscher Familienname.
Vogeler ist der Berufsname für einen Vogelfänger, beziehungsweise der Übername für einen Beizjäger. Er fing Vögel, um sie zu verkaufen oder abzurichten wie ein Falkner. Ælfric Grammaticus nannte zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert als Beute unter anderem den Habicht, Adler, Milan, Kranich, Reiher, Storch, Amsel, Ringel- und Hohltaube, Schwan, Drossel, Wasservögel und manchmal Jungvögel, aber auch Sperlinge, Gänse, Hähne und Hühner, Wachteln, Fledermäuse, Käuze, Turteltauben, Dohlen, Schopflerchen, Eulen und weitere. Im Mittelhochdeutschen begegnet uns die heute noch gültige Wortgestalt Vogel mit der genauen Bedeutung jagdbarer Vogel, Schwimmvogel, also Gans, Ente.
Die Vogeljagd war eine Tätigkeit, die der Legende nach auch von König Heinrich dem Vogeler (* 876, † 2. Juli 936) ausgeübt wurde. Kaiser Friedrich II. (* 26. Dezember 1194, † 13. Dezember 1250) schrieb in seinem Buch Über die Kunst mit Vögeln zu jagen über die Falknerei und Vogelkunde.