Volker Konerding

Volker Konerding (* 1943 in Hamburg) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Denkmalpfleger.

Wirken

Konerding ist der mittlere von drei Söhnen des Ehepaars Hermann Konerding und Erika, geb. Pohl. Sein Vater war kaufmännischer Angestellter. 1962 absolvierte er das Abitur am Christianeum in Hamburg-Othmarschen. Im selben Jahr begann er an der Universität Hamburg Kunstgeschichte, Archäologie sowie Kirchen- und Dogmengeschichte zu studieren. Ab 1967 studierte er zwei Jahre in Paris. Seine akademischen Lehrer waren u. a. Wolfgang Schöne, André Chastel und Christian Adolf Isermeyer. 1972 wurde er in Hamburg beim Wolfgang Schöne mit einer Dissertation über einen romanischen Kirchenbautyp des 12. Jahrhunderts promoviert. Darin prägte er den kunsthistorischen Fachbegriff der Passagenkirche.

Er leitete die Abteilung Baudenkmalpflege des Denkmalschutzamtes Hamburg und übernahm später auch zeitweise die kommissarische Leitung des Amtes.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Volker Konerding: Die “Passagenkirche” : Ein Bautyp der romanischen Baukunst in Frankreich De Gruyter, Berlin 1976, ISBN 3-1124-1805-0.
  2. ↑ kaj: Keine Lust auf Maßstabsbruch. In: Die Tageszeitung: taz. 14. Januar 1993, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 27. Oktober 2026]).
  3. ↑ Achim Fischer: Zustände wie in Bayern – das wäre schön. In: Die Tageszeitung: taz. 3. Mai 1997, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 27. Oktober 2026]).
  4. ↑ gs WELT: St. Georg bekommt seine Kreuzigungsgruppe zurück - WELT. Abgerufen am 27. Oktober 2026.
  5. ↑ Rezension von Pierre Héliot, auf journals.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 27. Oktober 2026. – Rezension von Eberhard Zahn, auf biblio.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 27. Oktober 2026. – Rezension von Jacques Mallet, auf persee.fr, abgerufen am 30. Oktober 2026.