Volker Krieg (* 11. November 1936 in Naumburg (Saale)) ist ein deutscher Verwaltungsjurist. Er war zuletzt Direktor beim Sächsischen Landtag in Dresden.
Krieg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Kiel. Während seines Studiums wurde er Mitglied der Studentenverbindung Corps Bremensia Göttingen. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen trat er in den Dienst der allgemeinen inneren Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen ein und war als Regierungsassessor zunächst bei der Bezirksregierung Detmold und später im Innenministerium und beim Landtag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf tätig.
Als Referatsleiter im Innenministerium bearbeitete er verfassungsrechtliche Aufgaben (Interministerieller Ausschuss für Verfassungsfragen) sowie Bundesrats- und Europaangelegenheiten und wurde von der Landesregierung zum Stellvertreter von Walter Gensior, dem Landeswahlleiter für Landtags- und Bundestagswahlen ernannt.
1984 wechselte er zur Verwaltung beim Landtag Nordrhein-Westfalen und leitete dort als Stellvertreter des Landtagsdirektors Heinrich Große-Sender die Abteilung „Parlament“.
Nach Rückkehr ins Innenministerium leitete er dort als Leitender Ministerialrat die Gruppe Verfassungsrecht und Wahlen und wurde zum Stellvertreter des Landeswahlleiters Hans Engel ernannt.
1992 berief ihn der Sächsische Landtag zum Direktor und Leiter der Verwaltung. In diesem Amt leitete er die Landtagsverwaltung als eine dem Präsidenten des Landtags direkt unterstellte Oberste Landesbehörde. Nach Eintritt in den Ruhestand wurde Christopher Metz 2003 sein Nachfolger als Landtagsdirektor.
Volker Krieg veröffentlichte Schriften zum Wahlrecht und zum Parlamentsrecht.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Krieg, Volker |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verwaltungsjurist |
| GEBURTSDATUM | 11. November 1936 |
| GEBURTSORT | Naumburg (Saale) |