| Vranjina | ||
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| Gewässer | Skutarisee | |
| Geographische Lage | 42° 16′ 27″ N, 19° 8′ 8″ O | |
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| Fläche | 4,8 km² | |
| Höchste Erhebung | 296 m | |
Vranjina (montenegrinisch Врањина) ist eine Insel im Skutarisee, zugehörig zur montenegrinischen Gemeinde Zeta.
Durch das Delta des Morača-Flusses geschaffen, befindet sich die Insel im nördlichen Teil des Sees. Sie besitzt eine Fläche von etwa 4,8 km² und ist mit einer Höhe von 296 m über Seespiegel die höchste Insel Montenegros. 1843 wurden diese Insel und die Nachbarinsel Lesendrija von den damals herrschenden Türken besetzt. Lesendrija erhielt eine Zitadelle und auf Vranjina wurden drei Forts erbaut. Während des montenegrinisch-türkischen Krieges von 1858–1862 wurde die Insel 1862 von den Montenegrinern belagert und vom Militzenführer Oso Kuka (1810–1862) sowie einigen Milizen verteidigt. Als die ihm die Munition ausging sprengte der General den Pulverturm mit sich und den verblieben Militzen. Die Insel wurde während des Unabhängigkeitskrieges von 1876 bis 1878 endgültig zurückerobert.
Die Insel ist heute über eine Brücke mit dem Festland verbunden (nach Podgorica) und über einen Damm, der sich quer durch den See zieht, nach Bar.
Das St.-Nikolas-Kloster stellt die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel dar. Es wurde 1233 vom ersten Bischoff von Zenta Hilarion Šišojević gegründet. Das Gebäude wurde bei den Kämpfen von 1862 endgültig zerstört.
Die Stadt Vranjina, am Ufer des Skodarsee gelegen, wird auf Grund ihres natürlichen Potenzials auch oft als das Montenegrinische Venedig bezeichnet. Sie ist zudem ein beliebter Ort für den Fischfang. Auf der Insel befinden sich einige Fischrestaurants, von denen das Plantaže Restaurant wohl das namhafteste ist.